Schönheider diskutieren über Breitbandausbau

Internet Gemeinde lässt sich von Fachbüro aus Lauchhammer beraten

Schönheide. 

Schönheide. In der Gemeinde Schönheide spricht man über die Verbesserung der Breitband-Anbindung. Das Ganze war jetzt Thema im Stadtrat. Dort ist Ralf Berger, Geschäftsführer der Innoka GmbH aus Lauchhammer aufgetreten, der Gemeinden in Fragen Breitband-Versorgung berät und jetzt auch von den Schönheidern zu Rate gezogen wird.

Der 60-jährige hat für die sogenannten "weißen Flecken", die aktuell unterversorgt sind, eine Konzeption entwickelt. Vom Gebiet her sind das Wilzschhaus und Neuheide sowie Teile an der Stützengrüner Straße. Insgesamt sind es 40 Haushalte und Unternehmen, die betroffen sind, sagt Berger. Diese sollen mit Glasfaser erschlossen werden. Ralf Berger spricht von rund einer Millionen Euro an Förderung. Diese habe man beantragt für die Stellen, die unter 30 Megabit verbleiben.

Durchführung des Ausbaus

Der Anteil der Gemeinde liegt bei diesem Projekt bei rund 100.000 Euro. Das Projekt soll von der Telekom zusätzlich zum Eigenausbau realisiert werden. So ist der aktuelle Plan. Grundvoraussetzung sei, dass die betroffenen Schönheider das auch wollen. Derzeit geht man davon aus, wenn alles funktioniert und der Auftrag an die Telekom ausgereicht wird, dass man bereits im Herbst diesen Jahres mit den Tiefbauarbeiten beginnen kann. Ralf Berger spricht von einem Gesamtkonzept für Schönheide.

Dieses beinhaltet den Eigenausbau der Telekom und den geförderten Ausbau. Im Eigenausbau plane man derzeit die Glasfaser bis an die Kabel-Verzweiger-Kästen. Im nächsten Schritt werde die Telekom von dort aus zu den Häusern ausbauen. Im geförderten Ausbau geht es gleich bis zum Kunden.



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