Schacht 38 in Bad Schlema wird gesichert

Bergbau Gesamtmaßnahme dauert mindestens 1,5 Jahre

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Der Schacht 38 am Grunertberg wird gesichert. Foto: R. Wendland

Bad Schlema. Die Sicherung des Schachtes 38 am Grunertberg in Bad Schlema ist eine Maßnahme, die mit einer Laufzeit von gut 1,5 Jahren versehen ist. Es gibt einiges zu tun. Betonier-Arbeiten sind bereits gelaufen.

Wie Lutz Horn, Bohrmeister der ausführenden BOG Bohr- und Umwelttechnik GmbH aus Caaschwitz erklärt, sind zuerst 90 Kubikmeter Fertigbeton eingebracht worden. Danach folgte eine Aushärtezeit von sieben Tagen.

Anschließend wurden weitere 110 Kubikmeter verfüllt und es folgten noch einmal 715 Kubikmeter Fertigbeton. Lutz Horn erklärt, dass der Hohlraum im Vorfeld durch eine Kontrollbohrung gescannt wurde. Damit hat man die Größe bestimmt und konnte die benötigte Betonmenge errechnen, die letztlich eingebracht werden musste.

Der Schacht 38 ist auf 596,4 Meter geteuft und wurde 1987 verwahrt. Auf einer Sohle zwischen 32 bis 61 Meter liegt eine Betonschicht von fünf Metern. Diese wurde durchbohrt, um weiter verfüllen zu können.

Im Bereich des Schachtes 38 gibt es Kernbohrungen und weitere Bohrungen ohne Kerngewinn, wo nur Mantelventilrohre eingebaut werden, um das Areal um den Schacht herum zu verpressen, erklärt Horn. In diesen Mantelventilrohren werde später verpresst, was die Hauptmaßnahme sei, so Horn. Das nehme die meiste Zeit in Anspruch.