Scheffler-Villa bekommt eigenes Mini-Me

Leute Modellbauer bauen Scheffler-Villa Schönfeld nach

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Günther Siegert (r.) übergibt das Modell der Scheffler-Villa an Christian Graumann. Foto: Ilka Ruck

Schönfeld. Das Modellbahnland Erzgebirge in Schönfeld ist erneut um eine Errungenschaft reicher. Günther Siegert aus Streckewalde überreichte dem Ausstellungsleiter des Modellbahnlandes, Christian Graumann, bereits das siebente selbst gebaute Modell.

Unter anderem schmücken bereits das Café Schweizer Dörfel, zwei Pferdegestüte, eine Ruine und das Schloss Hohenwendel die Modellbahnanlage und machen so für die Besucher die Region hautnah erlebbarer.

Günther Siegert ist leidenschaftlicher Modellbauer. Nun hat der Tüftler dem Modellbahnland die Scheffler Villa anno 18. Jahrhundert spendiert und sagt: "Die Villa war früher einmal eine Pappenfabrik in Schönfeld. Wie immer habe ich im Vorfeld alles fotografiert, natürlich in persönlicher Absprache mit dem Eigentümer.

Viel Zeit wurde in den Bau investiert

Über 200 Stunden waren für die Fertigstellung des Gebäudes notwendig. Doch es hat wieder viel Spaß gemacht." Angefangen hat der heute 71-Jährige mit kleinen Lichterhäusern, die dann immer größer wurden.

Die Leidenschaft des Hobbybastlers gilt vorwiegend dem Bau historischer Gebäude. Sein größtes "Projekt" war das "Aktivist" in Oberwiesenthal, in das er 700 Stunden investiert hat. Alle Objekte hat er persönlich mit seinem Freund und Helfer Frank Oehme aufgesucht, fotografiert und Material gesammelt.

Auch etliche Ausstellungen gehen auf sein Konto. Seit 2008 bis heute kann Günther Siegert auf über 60 selbst gebaute Modelle stolz sein. Im Januar diesen Jahres eröffnete der Streckewalder seine 13. Ausstellung. Die 14. ist bereits geplant, ebenso wie die nächsten Modelle. Da schweben dem Bastler die Kirche in Drebach sowie als großes Objekt die Augustusburg vor.