Schilderwerk Beutha hält Standort seit 65 Jahren

Jubiläum Für die Rente noch zu jung

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Rundfahrten mit dem Lanz-Traktor von Karl-Heinz-Kieß. Foto: Armin Leischel/Archiv

Beutha. Wenn am 16. Juni in Beutha im Fabrikweg 1, dem ersten Firmenstandort des Schilderwerks, um 12 Uhr der Fassbier-Anstich den Event eröffnet, erwartet Geschäftsführer Tim Kieß, dass der ganze Ort mitfeiert. "Beutha war der Ausgangspunkt für unsere Unternehmensentwicklung, deshalb sind wir froh, dem Ort, sowie jungen und älteren Mitarbeitern mit ihren Familien, etwas wiedergeben zu können", sagte Tim Kieß.

Geboten werden Attraktionen wie Aquaballs-Pool, Schilderbastelstraße, Hüpfburg, Kinderschminken, Torwandschießen, Minisoccer-Arena, Bierkistenstapeln, Lanz-Bulldog-Schau sowie -Rundfahrten durch Beutha. Am Abend spielt die Partyband "Little Green Men" für die Tanzwütigen im eigens aufgebauten Festzelt auf.

Verkehrszeichen-Produktion verlegt

Alle Interessierten können zudem ganztägig die Emaille besichtigen, mit der das Wachstum des Schilderwerkes begann, als 1953 der volkseigene Betrieb Emaille-Schilder für Bahn- und Schifffahrtsverkehr gegründet wurde.

Nach der Privatisierung 1990 konnte die Schilderwerk Beutha GmbH ihre Geschäftstätigkeiten stetig auf Großschilder-Montage und Verkehrszeichen-Fertigung ausweiten. Die modernsten Produkte des Unternehmens befassen sich mit energiesparsamen, elektrischen Echtzeit-Wegeleitungs-Anzeigen für Bahnhöfe und Fernbusknotenpunkten.

Um Raum für diese Entwicklungen zu schaffen, wurde 2014 die Verkehrszeichen-Produktion in ein neues Werk nach Chemnitz verlegt, womit das Schilderwerk seine Kunden nunmehr von sieben Standorten deutschlandweit beliefert.