Schlag gegen Kinderpornografie: Durchsuchungen der Kriminalpolizei unter anderem in Aue-Bad Schlema und Schneeberg

Mit zirka 50 Einsatzkräften an zwei Tagen hat die Chemnitzer Kriminalpolizei Wohnungen durchsucht und mehr als 100 Beweismittel sichergestellt.

Chemnitz, Landkreis Mittelsachsen, Erzgebirgskreis

Die Chemnitzer Kriminalpolizei hat am 20. August 2026 sowie am 26. August 2026 konzentrierte Durchsuchungseinsätze im Kampf gegen den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durchgeführt.

Unterstützung erhielten die Ermittler dabei von der sächsischen Bereitschaftspolizei.

18 Verfahren, 20 Beschuldigte

An beiden Tagen setzten die Beamten jeweils mit rund 25 Einsatzkräften Durchsuchungsbeschlüsse in insgesamt 18 verschiedenen Verfahren um. Im Mittelpunkt stehen Vorwürfe wie Besitz, Verschaffung oder Verbreitung von Kinderpornografie.

Die Ermittlungen richten sich gegen 20 Männer im Alter von 19 bis 62 Jahren, darunter 19 deutsche und ein pakistanischer Staatsangehöriger.

Durchsuchungen in mehreren Orten

Durchsuchungen fanden in Chemnitz sowie in Leisnig, Döbeln, Marienberg, Pockau-Lengefeld, Schneeberg, Schwarzenberg, Raschau-Markersbach und Aue-Bad Schlema statt.

Dabei stellten die Einsatzkräfte Beweismittel sicher.

Mehr als 100 Datenträger sichergestellt

Insgesamt nahmen die Ermittler weit mehr als 100 Asservate, darunter unter anderem Handys und Computer, zur Auswertung mit. Diese Auswertung wird nun durchgeführt und dürfte erfahrungsgemäß einige Zeit in Anspruch nehmen.

Keine Festnahmen – Staatsanwaltschaft entscheidet

Festnahmen gab es im Rahmen der konzentrierten Aktion nicht.

Über den Ausgang der jeweiligen Strafverfahren entscheidet nach Abschluss der Ermittlungen die Staatsanwaltschaft.


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