Schlechteste Straßen in Zwönitz: Annaberger Straße im Visier

Schlaglöcher Zeitpunkt des Ausbaus ist ungewiss

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Zwönitzer stellen sich die Frage, wann wird die Annaberger Straße endlich gebaut. Foto: R. Wendland

Zwönitz. Die Annaberger Straße und die Grünhainer Straße in Zwönitz sind viel befahren und durch die Zentrumsnähe irgendwie auch Aushängeschilder der Stadt. Beide Fahrbahnen weisen tiefe Löcher auf und sind sanierungsbedürftig. Bürgermeister Wolfgang Triebert sagt, sie gehören zu den schlechtesten Straßen in ganz Zwönitz. Doch der Stadt sind die Hände gebunden. Grund sind die Eigentumsverhältnisse.

Beide Straßen sind als Staatsstraße klassifiziert und Eigentum des Freistaates Sachsen. Wolfgang Triebert hat nach seinen Aussagen schon öfter die Frage gestellt, wann die Straßen endlich einen neuen Belag bekommen? Eine Antwort gibt es bis heute nicht.

Für kleinere Ausbesserungen ist die Straßenmeisterei des Erzgebirgskreises zuständig, doch großflächige Arbeiten, Ausbauten und Deckensanierungen ist Sache des Freistaats. Bedient wird diese Sparte vom Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (LaSuV).

Ein erster Schritt ist getan

Wolfgang Triebert hat eins durch mehrfacher Vorstöße erreicht: Beim LaSuV wurde vor vier Jahren damit begonnen zumindest den grundlegenden Ausbau der Grünhainer Straße inklusive Kreuzungsbereich zur Annaberger Straße zu planen. Leider sind diese bis dato noch nicht abgeschlossen. Für den Streckenabschnitt bis zur Ampelkreuzung am Sägewerk ist seitens des LaSuV noch nicht einmal ein Planungsauftrag an einen Dienstleister erteilt worden. Die Zwönitzer wollen weiter um einen möglichst schnellen Ausbau der beiden Staatsstraßen kämpfen.