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Schloss birgt noch Geheimnisse

Museumsnacht Schloss Wolkenstein ist erstmals am 12. September dabei

Wolkenstein. 

Auf den ersten Blick wirkt das hölzerne Podest im Wolkensteiner Museum recht unscheinbar. Doch schaut man genauer hin entdeckt man eine alte Inventarnummer. Auch Tintenflecken sind erkennbar und an manchen Stellen sind die Bretter stark abgenutzt. "Hier könnte der Amtsrichter einst zu seinem Schreibtisch gelaufen sein", vermutet Museumsleiterin Uta Liebing. Bei Ausbesserungsarbeiten am Parkett Anfang des Jahres entdeckte ein Handwerker unter dem Fußbodenbelag die historischen Bretter. Der zufällig anwesende Restaurator bestätigte den Verdacht, dass es sich um einen Einbau einer Schreibstube des Amtsrichters aus den 1830er Jahren handeln könnte. Damals wurden im Schloss Umbaumaßnahmen vorgenommen um die großen, lange ungenutzten Säle in Amts- und Wohnräume umzugestalten. Derzeit laufen genauere Nachforschungen zu diesem Thema. "Die Zeit des Amtsgerichtes wird zukünftig ein fester Bestandteil des Museums werden", erläuterte Uta Liebing. Das Schloss überrascht auch die Mitarbeiter immer wieder mit solchen kleinen Schaufenstern in die Vergangenheit. Besucher können das Museum im Schloss dienstags bis sonntags zwischen 10 und 17 Uhr erleben. Erstmals ist das Schloss in diesem Jahr auch in die Museumsnacht am 12. September mit Marienberg, Pockau-Lengefeld und Olbernhau eingebunden. Zwischen 14 und 1 Uhr gibt es Burgführungen mit musikalischen Überraschungen Info 037369/13127



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