Schloßstraße in Schwarzenberg wird "barrierearm"

BAUREPORT Staatsministerin überreicht Fördermittelbescheid in Höhe von 268.000 Euro

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Staatsministerin Barbara Klepsch (l.) überreicht Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer den Fördermittelbescheid. Foto: Armin Leischel

Schwarzenberg. Die Stadt Schwarzenberg hat sich entschieden, im Rahmen des Programmes "Investitionsstärkungsgesetz Brücken in die Zukunft", welches durch Bund und Land im vergangenen Jahr aufgelegt wurde, die barrierearme Umgestaltung eines Teils der Oberen Schloßstraße in Angriff zu nehmen.

Am Montag übergab Staatsministerin Barbara Klepsch den Fördermittelbescheid. Beantragt wurden 268,000 Euro an Finanzhilfen bei geplanten 375.500 Euro Ausgaben vom Budget Bund.

"Weil sich die Obere Schloßstraße im Gebiet der historischen Altstadt befindet, spielen dabei die Belange des Denkmalschutzes eine große Rolle", betonte Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer. Deshalb erlaubte die Genehmigung keinen vollständigen barrierefreien Umbau, sondern es konnte nur in Abwägung mit den Auflagen des Denkmalschutzes eine Erleichterung für Menschen mit Behinderung eine "barrierearme" Umgestaltung erreicht werden.

Die Baumaßnahme soll in drei Abschnitten gegliedert werden, weil die Arbeiten unter äußerst komplizierten Bedingungen durchgeführt werden müssen. Am 6. Februar um 19 Uhr findet dazu im Ratskeller eine Informationsveranstaltung für Mieter, Eigentümer oder Geschäftsinhaber statt. Dabei werden Details vorgestellt und es können konkrete Fragen diskutiert werden.