Schlusslicht schrammt am ersten Sieg vorbei

Ringen RSK Gelenau verliert in der 2. Bundesliga Nord hauchdünn mit 13:16

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Einen hauchdünnen Sieg feierte Kamil Wojciechowski (rechts), der hier einem Beinangriff seines Gegners entgeht. Foto: A. Bauer

Gelenau . Kaum auszumalen, was passiert wäre, wenn Johann Steinforth nicht zu einem internationalen Turnier hätte reisen müssen. Mit dem Leistungsträger in ihren Reihen wäre den Ringern des RSK Gelenau am vergangenen Wochenende wohl die größte Sensation der laufenden Saison in der 2. Bundesliga Nord gelungen. So muss man es wohl nennen, wenn das zuvor punktlose Schlusslicht den Tabellenzweiten schlägt. Doch so weit kam es dann doch nicht, denn die Gelenauer verpassten gegen den AV Germania Markneukirchen ihren ersten Saisonsieg hauchdünn. Nachdem in den zehn Einzel-Duellen jeweils fünf Siege an beide Mannschaften gegangen waren, hatten am Ende die Gäste mit 16:13 die Nase vorn.

Für den RSK glänzte an diesem Abend vor allem Erik Löser, der im Limit bis 66 Kilogramm (griechisch-römisch) einen Sieg durch Technische Überlegenheit erkämpfte. Ansonsten war auch auf die ausländischen Stützen im Gelenauer Team Verlass. So zwangen Tomas Sobecky (75 kg/griechisch-römisch), Andrzej Sokalski (86 kg/Freistil), David Vala (98 kg/griechisch-römisch) und Kamil Wojciechowski (130 kg/Freistil) ihre Kontrahenten in die Knie. Letzterer machte es besonders spannend, indem er zehn Sekunden vor Schluss eine Führung aus der Hand gab. Allerdings konnte der RSK-Athlet prompt kontern und sicherte sich somit doch noch einen 3:2-Sieg. An der knappen Team-Niederlage änderte da allerdings nichts, sodass der RSK mit 0:32 Punkten auch weiterhin die Rote Laterne trägt.