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Schlusssequenz in Schneeberg gedreht

Image Imagefilmprojekt setzt Zeichen für gelebte Tradition

Schneeberg. 

Schneeberg. Das bergmännische Brauchtum ist der Stolz im Erzgebirge und das gerade jetzt zur Advents- und Weihnachtszeit. Bekanntlich mussten Weihnachtsmärkte und traditionelle Bergparaden im Advent abgesagt werden. Aus dem Grund hat der Erzgebirgskreis das Imagefilmprojekt "Bergmännische Weihnacht 2020 - 1000 Lichter entzünden - Traditionen leben - Unser Erzgebirge ist Weihnachten!" gestartet. Im Film werden diese Traditionen und deren Bedeutung abgebildet. Zudem will man den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen auf diesem Gebiet zeigen und würdigen. "Ziel ist es auch, nach draußen eine Botschaft zu senden, dass das Erzgebirge lebt, dass wir unsere Traditionen auch in schwierigen Zeiten weiter pflegen. Dass das, was letztes Jahr noch Gang und Gäbe war, jetzt in anderer Form trotzdem im Kopf und vor allem aber im Herzen weiterlebt. Natürlich hoffe ich, dass wir uns alle im kommenden Jahr wieder auf einer richtige Bergparade treffen und es eine einmalige Geschichte bleibt, so wie es jetzt ist", sagt Landrat Frank Vogel. Beim Projekt hat der Landkreis Unterstützung von den Mitgliedsvereinen im Sächsischen Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine. Die Schlusssequenz des Films ist jetzt mit Musikern, Vertretern der Knappschaften aus dem Erzgebirgskreis und Fahnenträgern aus dem gesamten Landesverband gedreht worden. Die Kulisse dafür hat das Gelände der Bergsicherung Sachsen in Schneeberg, sprich die Fundgrube Anna und Schindler, geliefert. Dort waren 90 Vertreter aus den Vereinen vor Ort, darunter 40 Musiker. Landesbergmusikdirektor Jens Bretschneider, Orchesterleiter des Landesbergmusikkorps Sachsen - Musikkorps der Bergstadt Schneeberg sagt: "Das Video ist eine schöne Sache und mich freut es, dass der Dreh stattfinden konnte. Das Flair, was sonst entsteht, wenn viele Bergbrüderschaften und einige Orchester zusammenkommen, das hat man so in etwas kleinerem Rahmen bei den Dreharbeiten erlebt." Tilo Nüßler, Leiter des Bergmusikkorps "Glück Auf" Oelsnitz sieht das genauso, aber: "Es ist schon eine etwas bedrückende Situation ohne die Bergparaden im Advent." Neben dem Schauplatz in Schneeberg hat man mit einzelnen Akteuren aus der jeweiligen Region an weiteren Originalschauplätzen dreht, in Annaberg-Buchholz, Marienberg, Oelsnitz und Johanngeorgenstadt. Der Film soll bis Mitte Dezember produziert sein.



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