Schnee bleibt Mangelware

Wintersport Landesskiverband greift der Sportwelt Preußler in Seiffen unter die Arme

schnee-bleibt-mangelware
Frank Preußler hat mit seiner Schneekanone sowohl den Hang als auch die Loipe präpariert. Foto: Jan Görner

Schnee bleibt auch dieses Jahr vorerst Mangelware im Erzgebirge. Dennoch kommen die Wintersportfreunde in Seiffen auf ihre Kosten. Die Sportwelt Preußler hat eine etwa einen Kilometer lange Loipe gespurt und einen Hang präpariert. Laut Geschäftsführer Frank Preußler ist die Loipe sowohl für die klassische als auch für die Skatingtechnik geeignet. Möglich macht dies auch das so genannte Schneekonzept des Landesskiverbandes Sachsen. "Die Verantwortlichen haben sich Gedanken gemacht, wie es den Vereinen möglich wird, länger auf Schnee zu trainieren, ohne weite Anfahrten in Kauf nehmen zu müssen", sagte der Seiffener. Drei Orte in Sachsen werden vom LSV mit finanziellen Mitteln gefördert. Neben Seiffen sind das Johanngeorgenstadt und Geyer. Die Sportwelt Preußler erhält vom Verband etwa 4.000 Euro. Das allein reicht nicht aus, um den Betrieb abzusichern. Deshalb hofft Frank Preußler auf viele Skifahrer, die das im mittleren Erzgebirge einzigartige Angebot nutzen. Bislang haben unter anderem Sportler der Skivereine Sayda, Neuhausen und Marienberg auf der Loipe trainiert. Die Schneekanonen laufen seit mehr als einer Woche mit Unterbrechungen. Das Schneepolster misst zwischen zehn und 15 Zentimetern. Sonne und warme Temperaturen stellen für die Schneedecke kein Risiko dar. Nur Regen würde sie zusammenschmelzen lassen. Das Angebot gilt täglich von 9 bis 20 Uhr. Neben Angehörigen von Sportvereinen sind auch alle anderen Wintersportfreunde willkommen.