Schnee erschwert Waldjugendspiele

Wettbewerb Waldschulheim lud ein, circa 100 Schüler kamen

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Am Lagerfeuer erfuhren die Lauterer Schüler alles zum Thema Waldschutz. Foto: Katja Lippmann-Wagner

Conradswiese. Das Waldschulheim Conradswiese hat auch in diesem Jahr zu den Waldjugendspielen eingeladen. Circa 100 Kinder aus Lauter, Hartenstein und Eibenstock haben an zwei Tagen ihr Wissen rund um die Arbeit des Forstes erweitert.

Vier Stationen fordern Schüler

"Wir haben uns insgesamt für vier Stationen entschieden", sagt Rainer Siegl, der Chef im Waldschulheim Conradswiese, das zum Sachsenforst gehört. An den vier Stationen zu Waldschutz, Holzverkauf, Waldpflege und Reviergang wurde nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern auch Praktisches verlangt. So mussten die Teilnehmer der Waldjugendspiele beim Holzverkauf, zu dem auch der Holztransport gehörte, richtig anpacken.

Da es in diesem Jahr schneite, fanden die Waldjugendspiele für die Sechstklässler unter erschwerten Bedingungen statt. Doch an einem kleinen Feuer konnten sich die Teilnehmer wärmen.

Initiator der Waldjugendspiele, die ihren Ursprung in den alten Bundesländern hatten, ist der Verein "Schutzgemeinschaft Deutscher Wald". In Lauter wurden sie bereits zum 19. Mal durchgeführt.

Für den Sachsenforst sind die Waldjugendspiele immer auch eine Werbung in eigener Sache. Es sei eine Möglichkeit, um auf Berufe beim Forst aufmerksam zu machen, sagte Rainer Siegl.