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Schneeberg: Zum 525. Bergstreittag gab es erstmalig wieder eine Bergparade

Bergstreittag Schneeberger haben alle Hebel in Bewegung gesetzt

Schneeberg. 

Schneeberg. Das 550. Stadtjubiläum von Schneeberg kann bekanntlich nicht so gefeiert werden, wie ursprünglich geplant. Dennoch gibt es Aktivitäten und Projekte, die umgesetzt werden und gestern hat der 525. Bergstreittag, wenn auch mit einigen Einschränkungen stattgefunden. "Das war uns wichtig", sagt Schneebergs Bürgermeister Ingo Seifert: "Die Menschen im Erzgebirge insbesondere auch in Schneeberg haben große Sehnsucht wieder das, was die Tradition ausmacht, zu erleben. Da gehört die Bergparade dazu. Nach der langen Corona-Zeit, wo so etwas nicht möglich war, nutzen wir jetzt einfach die Möglichkeit, unsere alte Tradition zum 525. Bergstreittag wieder zu pflegen. Es war uns wichtig, dass wir die Bergparade und auch den Berggottesdienst durchführen." Die Bergparade, die wie gewohnt, in Neustädtel an der Marienstraße gestartet ist und sich bis ins Zentrum gezogen hat, ist von zahlreichen Schaulustigen verfolgt worden.

 

Die Besonderheit beim diesjährigen Bergstreittag

Diesmal sind nur die Schneeberger Vereine, sprich das Musikkorps der Bergstadt Schneeberg, die Bergkapelle und die Bergbrüderschaft "Schneeberger Bergparade" in die St. Wolfgangskirche zum Berggottesdienst einmarschiert. Der Rest der Paradeteilnehmer ist über den Postplatz und die Hartensteiner Straße zum Platz unter den Linden gelaufen und wieder abgereist. Zum Berggottesdienst waren 800 Gäste zugelassen. Um das Geschehen in der Kirche einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist der Berggottesdienst per Video-Leinwand auf den Markt übertragen worden. Der Ausmarsch aus der Kirche erfolgte über den Markt und am Fürstenplatz hat sich die Parade dann aufgelöst. Ein Abschlusskonzert hat es diesmal nicht gegeben. "Was den Bergstreittag seit 525 Jahren ausmacht, das sind die Bergparade und der Berggottesdienst", sagt Ingo Seifert. Darauf habe man den Bergstreittag fokussiert. Mit dem Rahmenprogramm habe man es nicht übertrieben. Man hoffe, dass alle den 525. Bergstreittag in guter Erinnerung behalten.

 



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