"Schneeberger können auf den Zug aufspringen"

Tourismus Bad Schlema steht Zusammenarbeit offen gegenüber

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Steffen Möckel ist der Vorsitzende des Fremdenverkehrsvereins "Schlematal". Foto: R. Wendland

Bad Schlema. Eigentlich war es der Plan, dass sich Bad Schlema und Schneeberg in Fragen touristische Vermarktung künftig eng verzahnen und sich gemeinsam auf den Weg machen. Angedacht war es, dass sich die Schneeberger in der Gästeinformation in Bad Schlema mit einbringen.

Seitens der Schneeberger heißt es jetzt Kooperation ja, aber Mitglied der Arge werden? Da ist man unschlüssig. Die Schneeberger haben sich ihrerseits entschlossen, die eigene Touristinformation zunächst dem Mittelstands- und Marketingverein der Stadt zuzuordnen.

Was ist der nächste Schritt?

Dort müsse man sich jetzt erst einmal ordnen und sondieren, sagt Schneebergs Bürgermeister Ingo Seifert: "In einem nächsten Schritt wollen wir uns dann mit Bad Schlema zusammensetzen und überlegen, was wir gemeinsam realisieren können."

Für die Aufgaben der Fremdenverkehrstätigkeit ist in Bad Schlema die Gästeinformation des Vereins Fremdenverkehrsvereins "Schlematal" zuständig. Der Vereinsvorsitzende Steffen Möckel sieht das Ganze konstruktiv: "Die Strukturen sind da in Bad Schlema. Die Schneeberger können durchaus auf den Zug aufspringen." Es lassen sich mit Sicherheit einige Dinge gemeinsam lösen, da ist Möckel sicher. Vorgespräche untereinander hat es bereits geben.

"Wir stehen dem offen gegenüber, gemeinsam Messen zu besuchen, gemeinsame Flyer zu gestalten, gemeinsam Pakete zu schnüren und Ähnliches", sagt Seifert, der überzeugt ist, das beide Kommunen im touristischen Sinne voneinander partizipieren.