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Schneeberger Unternehmen hat 360-Grad-Filme zur Vorstellung von Berufsbildern gedreht

Virtuell Berufsorientierung mittels Virtual Reality

Schneeberg. 

Schneeberg. In Zeiten von Corona ist praxisnahe Berufsorientierung für junge Leute eher schwierig - es fehlt der Kontakt zu den Praxisberater an der Schule, Schüler können in den Betrieben keine Praktika absolvieren und auch Ausbildungsmessen finden lediglich digital statt, wenn überhaupt. Da sind Alternativen gefragt. Beim Schneeberger Unternehmen Diginetmedia sind bereits vor einiger Zeit verschiedene 360-Grad-Filme zur Vorstellung von Berufsbildern entstanden.

15 Berufsbilder mittels VR-Brille erlebbar machen

Angeschaut werden diese über eine VR-Brille - sprich man nutzt Virtual Reality. Diginetmedia hat im Auftrag des Kulturministeriums 15 Berufsbilder auf diese Art erlebbar gemacht. Wie Geschäftsführer Andreas Weigel sagt, habe man zusätzlich noch Filme produziert zu Berufen, die in Schneeberg und Umgebung regional typisch sind, wie beispielsweise der Handschuhmacher, Klöpplerin oder Schnitzer. Auch direkt aus der Wirtschaft kommen mittlerweile Anfragen, wie Weigel erklärt: "Es kommen auch viele regionale Firmen auf uns zu, die gern Berufsbilder für ihre Nachwuchsgewinnung produzieren möchten." Das Projekt Berufsbilder in bewegte Sequenzen zu fassen, ist noch lange nicht am Ende. Es geht weiter. Wie Weigel sagt, habe das Kultusministerium weitere Berufe beauftragt. Darunter auch die Fluglotsen.

Ausleihe im Medienpädagogischen Zentrum des Erzgebirgskreises

Die 360-Grad-Filme zur Vorstellung von Berufsbildern können im Medienpädagogischen Zentrum des Erzgebirgskreises ausgeliehen werden. An der Oberschule Zschorlau dagegen, hat man jetzt zehn eigene VR-Brillen für 6000 Euro anschaffen können. Finanziert wird das Ganze mit Mitteln aus der Dietmar- und Evelyn-Zimpel-Stiftung. "Die Brillen, die wir jetzt angeboten haben, besitzen anstatt einer Schaumstoffpolsterung Kunststoff und den kann man gut reinigen und desinfizieren", sagt Weigel.



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