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Schneeberger wollen ihre Kaue zurück

Engagement In der Bergstadt redet man schon über Weihnachten

In Schneeberg denkt man schon jetzt, mitten im Sommer, an die Advents- und Weihnachtszeit. Das hat auch einen guten Grund: die Schneeberger wollen die Kaue, die 2006 zum letzten Mal als Eingangstor zum Weihnachtsmarkt aufgestellt war, wiederbeleben. Die alte Kaue existiert heute nicht mehr. Im Fachbereich Kultur und Wirtschaftsförderung der Stadt Schneeberg ist Johannes Windisch tätigt. Er sagt: "Der Markt wurde neu gestaltet und es wurde viel über Rettungswege diskutiert. Außerdem war die Kaue alt und baufällig." Es muss also eine neue Kaue - eine Kaue symbolisiert immer den Eingang zum Bergwerk - hergestellt werden. In der Beziehung gibt es in der Bergstadt verschiedene Initiativen und Aktionen, wo man Spenden für das Projekt "Kaue" sammelt. Die Facebook-Gruppe "Gebt dem Schneeberger Weihnachtsmarkt die Kaue zurück" hat Kay-Uwe Friemel schon 2012 ins Leben gerufen. Der Zuspruch sei enorm. Der neu gewählte Bürgermeister Ingo Seifert begrüßt das Engagement: "Wie die Kaue einmal aussehen soll, wie groß sie wird und wo man sie platziert, das sind alles Fragen, die noch offen sind." Zu den Kosten für eine neue Kaue könne man sich demnach noch nicht äußern. Im Rahmen der Wahlfeier von Ingo Seifert sind 420 Euro zusammengekommen, die für die Kaue verwendet werden sollen. Insgesamt hat man bisher für das Projekt "Kaue" 1350 Euro zusammengetragen. Was das Zeitfenster angeht, so geht man nach jetzigem Stand davon aus, dass die neue Kaue nicht in 2015, sondern im kommenden Jahr aufgestellt werden kann. Ob das am unteren oder oberen Eingang des Marktplatzes oder auch an einem anderen Standort in der Innenstadt sein wird, ist noch offen.



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