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Schneemangel bereitet dem Wintersport Sorgen

Wintersport Johanngeorgenstädter warten auf weiße Pracht

Johanngeorgenstadt. 

Johanngeorgenstadt. Sonnenschein pur, milde Temperaturen und keine Niederschläge - dieser Winter hat durchaus frühlingshafte Züge. Während sich gerade Autofahrer freuen, dass der Januar keinen Schnee gebracht hat, ärgern sich die Wintersportfans immens. Denn in den meisten erzgebirgischen Wintersportorten sieht es richtig mies aus.

Johanngeorgenstadt bildet da keine Ausnahme. "Es ist alles grün", sagt René Eska, der Pressesprecher des WSV 08 Johanngeorgenstadt. Für ihn und seine Mitstreiter ein Dilemma, denn die ersten Wettkämpfe musste der WSV ersatzlos streichen. Das hat schon im Dezember vergangenen Jahres begonnen, da fiel der Schwibbogenlauf dem Schneemangel zum Opfer.

Wer in dieser Woche die Internetseite des WSV aufgerufen hat, der wurde von folgenden Worten begrüßt: "Liebe Wintersportfreunde, leider lässt uns der Winter immer noch im Stich. Deshalb müssen wir auch unseren Grenzlauf ersatzlos streichen. In der Hoffnung auf baldigste Schneefälle wünschen wir allen noch eine schöne Zeit." Im vergangenen Jahr war das ganz anders. Da gab es um diese Zeit Schneemassen, waren die Bedingungen bestens. "Wir hoffen nun, dass am nächsten Wochenende - dem letzten Januarwochenende - wie geplant die Landesjugendspiele (Jahrgänge 2009-2012) über die Bühnen können", sagt René Eska. Diese werden im Spezialspringen und der nordischen Kombination ausgetragen. "Auf den Schanzen haben wir mit Kunstschnee präpariert", so der Pressesprecher und ist zuversichtlich: "Dieser hält." Allerdings wird der Lauf wohl nicht auf Schnee, sondern als Crosslauf ausgetragen.

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