Schneesturm: Sabine bringt Schnee ins Erzgebirge

Wetter Glatte Straßen, geringe Sichtweite und Seitenwind

Das stürmische Wetter will in Deutschland nicht weichen und bringt weiterhin Probleme mit sich. Besonders im Erzgebirge gibt es noch Folgen von Sabine. Neben einigen gesperrten Wäldern und Straßen macht vor allem der eisige Wind zu schaffen.

 

Stürmische Böen mit 100 km/h

Einen starken Schneesturm gab es den kompletten Vormittag am Fuße des Fichtelbergs, u.a auf der B 95 bei Oberwiesenthal. Bei stürmischen Böen von um die 100 km/h verwehte es den Schnee ordentlich. Die Sicht ging rapide herab und vor allem die Autofahrer hatten so ihre Probleme. Glatte Straßen, geringe Sichtweiten und Seitenwind - keine leichte Aufgabe. Auf dem Fichtelberg lag die gefühlte Temperatur bei unter - 16 °C. Mütze, Schal, Jacke - nur damit hielt man es auf dem Fichtelberg aus. Einige Touristen hatten Mühen ihre Schlitten festzuhalten und wurden teilweise weggeweht. Doch es gibt auch besondere Gäste auf dem Fichtelberg. Ein Besucher aus Kolumbien war mit einem Berliner auf dem Fichtelberg und sah das erste Mal Schnee, er meinte dazu nur: "gut und kalt, sehr kalt"