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Sachsen

Schnelleres Netz für Schwarzenberg

Investition Breitbandausbau kostet 20,7 Millionen Euro

Schwarzenberg. 

Schwarzenberg. Im Schwarzenberger Ortsteil Erla-Crandorf ist in dieser Woche der offizielle erste Spatenstich zum Ausbau des Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetzes erfolgt. Damit geht für viele Einwohner ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Zu den Gästen der Veranstaltung gehörte auch Ines Fröhlich, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Ihr ist die hohe Bedeutung bewusst: "Ein leistungsfähiges Breitbandnetz ist die Voraussetzung dafür, dass die Menschen, Unternehmen und unsere Kommunen in Sachsen die Chancen der Digitalisierung nutzen können." Das Besondere an diesem geförderten Betreibermodell: Die Stadt Schwarzenberg baut als Zuwendungsempfänger das neue passive Glasfasernetz. Die Kosten dafür belaufen sich auf 20,7 Millionen Euro. Das Gesamtvorhaben soll im Dezember 2021 abgeschlossen sein. Etwa 1500 Haushalte werden von dieser Maßnahme profitieren. Die Länge der zu bauenden Trasse liegt bei 84 Kilometern. In einem weiteren Schritt erfolgt die Verpachtung an ein Telekommunikationsunternehmen. Nach einer öffentlichen Ausschreibung hat die Vodafone GmbH den Zuschlag erhalten. Bereits vor einem Jahr konnte der entsprechende Vertrag mit Vodafone unterschrieben werden. "Wir freuen uns sehr, dazu beitragen zu können, die Stadt und ihre Ortschaften in das Gigabit-Zeitalter zu führen. Gemeinsam schaffen wir so neue Möglichkeiten für Menschen", so Rolf Peter Scharfe, Leiter Glasfaser-Kooperationen bei Vodafone Deutschland in einer Pressemitteilung. Schneller Internet sei ein wesentlicher Schlüssel für mehr Lebensqualität. Gerade in den Zeiten der Corona-Pandemie waren stabile Verbindungen gefragt. Im privaten Bereich gewannen Videotelefonie und Streaming-Angebote an Bedeutung. Aber auch im Homeoffice bei Telefonkonferenzen oder Kundenkontakten kann auf ein schnelles Netz nicht verzichtet werden. Aktuell wird unter anderem am Graulsteig, am Schlosswald, in der Oswaldtalstraße, in Pöhla und in Erla-Crandorf gebaut.