Schönheide: Abbruch-Los für alte Knoll-Fabrik vergeben

Abschied Gemeinderat hat grünes Licht gegeben

Schönheide. 

Schönheide. Einst sind zum Großteil Malerbürsten und Malerpinsel aller Art hergestellt worden, doch die besten Jahre der Knoll-Fabrik in Schönheide sind schon lange vorbei. Das Gebäude stand viele Jahre leer und ist heute eine Ruine - es besteht Lebensgefahr beim Betreten.

 

Im Rahmen des Bauvorhabens "Brachensanierung ehemalige Knoll-Fabrik" hat der Gemeinderat von Schönheide in seiner jüngsten Sitzung diese Woche das Los für die Abbrucharbeiten vergeben. Vier Unternehmen haben sich an der Ausschreibung beteiligt. Das wirtschaftlichste Angebot hat die Firma Erd- und Tiefbau GmbH Ebersbach aus Oelsnitz abgegeben und hat den Zuschlag erhalten. Die Angebotssumme liegt bei 233.359,32 Euro. Damit liegt man 25 Prozent unter der eigentlichen Kostenschätzung. Sobald das Gebäude abgerissen ist, kann im Los 5 dann der Zustand des Boden und Baugrundes in diesem Areal analysiert werden.

Bodensanierung und Rekultivierung notwendig

Man vermutet aufgrund der Nutzung ein kontaminiertes Erdreich, weil die Fabrik früher mit Ölen und Lösungsmitteln gearbeitet hat. In einem weiteren Los sind dann die Bodensanierung und die Rekultivierung des Geländes geplant. Ziel ist es, mit Abschluss des Projektes eine kontaminationsfreie Fläche für eine spätere Nutzung zu haben. Das Gesamtvolumen für die "Brachensanierung ehemalige Knoll-Fabrik" ist mit rund 900.000 Euro veranschlagt.

 

Aktuell hat man rund ein Drittel davon ausgeschöpft und damit steht der Großteil noch für die weiteren Abschnitte, sprich Bodenanalyse, Bodensanierung und die Rekultivierung des Geländes zur Verfügung. Ziel ist es, das Projekt noch in diesem Jahr abzuschließen.