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Schönheide: Eisstadion ist dauerhaft defizitär

Eisstadion Gemeinde legt Beteiligung an der KBE ein

Schönheide. 

Schönheide. Im Eisstadion Schönheide ist diesmal pandemiebedingt vorzeitig abgetaut und die Saison beendet worden. Damit steht alles still, kein Freilaufen mehr und auch für die Schönheider Wölfe ist die Saison in der Eishockey-Regionalliga vorzeitig beendet gewesen. Das Eisstadion ist eines der Sorgenkinder der Gemeinde Schönheide. Als Betrieb gewerblicher Art (BgA) geführt, ist das Eisstadion dauerhaft defizitär. Man fährt Verluste ein. Die Verluste im Jahr 2018 lagen bei 124.498 Euro und im Vorjahr bei 125.515 Euro.

Das geplante Vorgehen spart Kapitalertragssteuer

Zur Verbesserung des Ergebnisses, zur Ertragsstärkung und zur Verbesserung der Eigenkapitalausstattung geht man in Schönheide jetzt den Schritt und legt die Beteiligung der Gemeinde an der KBE -Kommunalen Beteiligungsgesellschaft mbH an der envia, aus der jährlich Gewinnausschüttungen bezogen werden, mit sofortiger Wirkung und dauerhaft in den Betrieb gewerblicher Art Eisstadion ein. Man ordnet die Geschäftsanteile in Höhe von 118.060 Euro am Stammkapital entsprechend dem BgA zu. Der Vorschlag die Beteiligung an der KBE in den BgA Eisstadion einzulegen und dadurch jährlich Kapitalertragssteuer zu sparen, kam im Ergebnis einer Prüfung durch eine Wirtschafts- und Steuerberatungsgesellschaft. Durch den Schritt, den man jetzt gegangen ist mit der mehrheitlichen Zustimmung des Gemeinderates, könne die für das Jahr 2021 erwartete Ausschüttung bereits im Ergebnishaushalt 2021 unmittelbar für das Eisstadion als Ertrag gebucht werden. Im Vorjahr stand eine Dividende in Höhe von 82.056,11 Euro zu Buche. Abzüglich Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag kam ein Betrag in Höhe von 69.070,73 Euro zur Auszahlung.