Schranktüren werben für das Erzgebirge

Schau Junge Gemeinden stellen der Strobel-Mühle Fotos bereit

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Gunter Jonas Müller und Sven Neuber (v.l.) stehen im Gästezimmer "Pockau". Foto: Jan Görner

Pockau. Einige Sehenswürdigkeiten des Mittleren Erzgebirges sind nun in der Strobel-Mühle allgegenwärtig. Sie sind auf die Schranktüren in den Gästezimmern des zweiten Obergeschosses gedruckt worden. Allerdings ist das nicht etwa ein kunterbuntes Durcheinander. Die acht Räume tragen die Namen jeweils einer Stadt und Gemeinde. Das hat seinen Ursprung in der Zeit, als die Strobel-Mühle in ein Gästehaus umgebaut worden ist. Über 20 Jahre ist das her.

Damals haben die Jungen Gemeinden der Region aktiv mitgeholfen und jeweils ein Zimmer renoviert. Im Andenken an diese Aktion bekamen die Räume die Namen der Helfer. Seit dem heißen sie Pockau, Olbernhau, Drebach, Wolkenstein, Pobershau, Hilmersdorf und Großolbersdorf. Nach der Sanierung, die im vergangenen Jahr abgeschlossen worden war, kam Seiffen noch hinzu. Die Namen stehen an den Türen.

Erzgebirgische Motive zieren die Schranktüren

Auf die Schranktüren sind dazu passend Fotos aus den Orten gedruckt worden. "Die Motive haben uns wiederum die Jungen Gemeinden zur Verfügung gestellt", sagte Sven Neuber. Er ist Inhaber der gleichnamigen Holzmanufaktur, zählt zum Vereinsvorstand, und hat schon die Schränke gebaut. Ein beliebtes Fotomotiv sind die Kirchen der Orte. Aber auch andere markante Gebäude sind zu sehen. Die typische Landschaft des Erzgebirges mit den reichen Wäldern spielt ebenfalls eine große Rolle. Der Sommer ist dabei dominant.

Winterliches darf jedoch auch nicht fehlen. "Wir sehen dem Ende einer erfolgreichen Saison entgegen", versichert der Hausleiter Daniel Leistner. Vielleicht wird es sogar ein Rekordjahr. Demnach hat das Team bislang über 12.000 Übernachtungen mit etwa 3.500 Anreisen registriert. Hinzu kommen mehrere Tausend Tagesgäste, die sich so einfach gar nicht zählen lassen.