Schülerinnen peppen Ausrangiertes auf

GTA Mädchen beschäftigen sich mit dem Thema Upcycling

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Sophina Lange, Sophia Glöckner, Damaris Börner und Mariella Loreley Pauline Nordheim (v.l.) während der kurzen Modenschau im Lengefelder Kulturcafé. Foto: Jan Görner

Lengefeld. Upcycling ist derzeit auch in der Modewelt angesagt. Dabei handelt es sich um die Verwertung dessen, was eigentlich schon für die Mülltonne bestimmt war. Die Mädchen des Ganztagsangebotes (GTA) Mode an der Oberschule Lengefeld beschäftigen sich damit bereits ein dreiviertel Jahr. Christine Werzner leitet das GTA seit 2004. Sie freut sich über die Kreativität und die Phantasie, mit der Mädchen an die Arbeit gehen. Ausrangierte T-Shirts ihrer Eltern, alte Kleider und so manches ausrangierte Teil findet nun umgenäht und umgestaltet wieder Verwendung.

Ganz neue Wege für alte Kleidung

"Ich trage mein so selbst hergestelltes Kleid sogar in der Schule", versicherte die GTA-Teilnehmerin Sophina Lange. Neben der Nachhaltigkeit bringt das Upcycling weitere Vorteile mit sich. "Die Mädchen haben keine Angst, ihre Arbeiten zu verpfuschen wie manchmal bei hochwertigen Stoffen", betonte die Wünschendorferin vom Stolzenhain. Das wiederum befeuert Fantasie und Kreativität.

"Sie probieren sich aus und gehen so auch mal ganz neue Wege", versicherte die Modedesignerin. Sogar recht schwierige Techniken wie das Nähen von Kellerfalten lernen sie auf ganz praktische Weise. Auch deshalb werden sich die Mädchen um Christine Werzner noch eine Weile mit dem so vielseitigen Thema Upcycling beschäftigen.