Schwarz-Weiß und Grün - Künstler präsentiert Farbverläufe

Sonderschau Andreas Kluge in der Cafeteria des Marienberger Bergmagazins

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Andreas Kluge stellt derzeit einen Teil seiner Arbeiten im Bergmagazin aus. Foto: Jan Görner

Marienberg. Andreas Kluges Farbverläufe kennen in und um Marienberg viele. Schließlich hat er die auf Nitro-Lacken basierenden Kunstwerke hier schon mehrfach ausgestellt.

Der Lautaer beschäftigt sich aber auch mit anderen Techniken, wie seine Sonderschau im Bergmagazin beweist. Diese ist nur noch bis zum 23. Juni in der Cafeteria des Museums Sächsisch-Böhmisches Erzgebirge zu sehen. So hat er mehrere Tuschezeichnungen ausgehängt, für die er Pigment-Fine-Liner benutzt. Die Motive sind frei oder nach Vorlagen entstanden.

Oftmals hat er auch schnell einige Gedanken in Skizzen zu Papier gebracht. Ab und zu ist es dabei dann auch geblieben. Etwa 700 Blätter sind auf diese Weise bereits entstanden.

Neue Technik für seine Farbverläufe

Ganz neu sind seine Schwarz-Weiß-Grün-Zeichnungen. Mittels dieser Technik hat Andreas Kluge mehrere Sehenswürdigkeiten und markante Bauwerke dargestellt.

Mittlerweile hat auch der PC Einzug in die Hobbymalerei des Lautaers gehalten. Darauf bearbeitet er einige Fotos so, dass nur noch Grau-Schattierungen, Schwarz und Weiß übrig bleiben. Diese Konturen überträgt er auf Papier.

Die Grau-Töne lässt er jedoch Blau erscheinen. Diese Technik verwendet er besonders gern bei erotischen Motiven, weil sie seiner Meinung nach sehr die Phantasie des Betrachters anregen. Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 10 bis 16 Uhr geöffnet.