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Schwarzenberg: Bau einer Hochwasserschutzmauer beginnt

HochwasserschutzGewerbegebiet wird zukünftig besser geschützt

Schwarzenberg. 

Schwarzenberg. Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen beginnt am Donnerstagmorgen mit dem Bau einer Hochwasserschutzmauer in Schwarzenberg (Erzgebirgskreis) am linken Ufer des Schwarzwassers. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im April 2023 abgeschlossen sein und kosten rund 650.000 Euro, finanziert aus Mitteln des Freistaates Sachsen und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Hochwasserschutzmauer wird im Bereich des Gewerbegebietes "Am Wasserwerk" vom Roten Mühlenweg bis zu den Wasserwerken Schwarzenberg auf einer Länge von rund 60 Metern gebaut. Zusätzlich werden zwischen den Wasserwerken Schwarzenberg und dem Stadtteil Neuwelt/Hammerstraße die bestehenden Ufer punktuell erhöht, um eine geschlossene Hochwasserschutzlinie herzustellen. Damit wird künftig das Gebiet rund um die Kläranlage Schwarzenberg vor einem Hochwasser geschützt sein, welches statistisch alle 100 Jahre auftritt. Insbesondere das Gewerbegebiet wird von diesem besseren Schutz profitieren.

Baumfällungen bereits durchgeführt

Die nötigen Baumfällungen wurden bereits zu Beginn dieses Jahres durchgeführt. Baumfällungen dürfen nur in der vegetationsarmen Zeit zwischen Anfang Oktober und Ende Februar eines jeden Jahres durchgeführt werden, um die Vögel nicht bei der Brut zu stören. Nach dem Bauende werden im Bereich des Baustellenfeldes 80 standorttypische Bäume nachgepflanzt und rund 1.000 Weidenstecklinge gesetzt. Die Baumaßnahme wurde mit der Stadt Schwarzenberg und dem Landratsamt Erzgebirgskreis abgestimmt. Verkehrseinschränkungen wird es aus heutiger Sicht nicht geben. Seit 2002 wurden bereits mehrere Maßnahmen zum Hochwasserschutz für die Stadt Schwarzenberg realisiert. Dabei wurden auch attraktive Plätze zur Erholung der Bevölkerung am Schwarzwasser geschaffen, wie beispielsweise die Sitzstufen am Flussufer in der Nähe des Rathauses.

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