Schwarzenberger Bergparade lockt tausende Besucher an

Der Höhepunkt auf dem Weihnachtsmarkt

Schwarzenberg/Erzgeb.

Der Schwarzenberger Weihnachtsmarkt hat mit der Bergparade am Samstagabend seinen Höhepunkt erlebt. Da der Platz in der Schwarzenberger Altstadt und konkret auf dem Markt vorm Ratskeller begrenzt ist, hatte die Stadtverwaltung die Teilnehmerzahl in diesem Jahr erstmals etwas reduziert. Statt 600 wie sonst gestalteten 500 Habitträger und Bergmusiker die Bergparade. Damit wollten die Verantwortlichen für etwas mehr Platz auf dem Markt rund um den Weihnachtsbaum sorgen. Zudem legten die Organisatoren Wert darauf, dass bevorzugt Knappschaften aus den benachbarten Kommunen zu den Teilnehmern gehörten.

Die musikalische Leitung lag erneut in den Händen des Landesbergmusikdirektors Jens Bretschneider. Dessen Landesbergmusikkorps Sachsen bereits vor der Parade ein Konzert auf der Bühne vor dem Ratskeller gab.

Antifa-Demo ohne Einfluss auf Bergparade

In diesem Jahr standen die Schwarzenberger Bergparade und der zweite Weihnachtsmarktsamstag allerdings unter besonderen Vorzeichen. Die Antifa hatte für den frühen Nachmittag eine Demonstration angemeldet. Wie die Polizei mitteilte, hatte das Demonstrationsgeschehen keinen Einfluss auf die Parade. Die Mitwirkenden konnten sich, nach Polizeiangaben, ab 16.30 Uhr am Busbahnhof stellen. Auch der Abmarsch erfolgte planmäßig und ohne Störungen 17 Uhr.

Traditionelle Strecke

Traditionsgemäß führte die Strecke die Habitträger vom Busbahnhof über die Bahnhofsstraße am Fuße des Totensteins vorbei Richtung Markt. Tausende säumten dabei die Straßen. Im Rahmen des Bergzeremoniells traten auch Oberbürgermeister Ruben Gehart und Landrat Rico Anton ans Rednerpult. Beide griffen das Demonstrationsgeschehen auf und dankten ausdrücklich den eingesetzten Einsatzkräften, die dafür sorgten, dass die Bergparade zu keiner Zeit gefährdet war.

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