Schwarzenberger unterstützen Armenschule

Projekt Schüler der Stadtschule pflegen Patenschaft nach Kenia

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Schüler der Stadtschule halten das Kenia-Projekt lebendig. Sie pflegen eine Patenschaft zu einer Armenschule. Foto: Katja Lippmann-Wagner

Schwarzenberg. Tausende Kilometer trennen die Siebentklässler der Stadtschule Schwarzenberg von ihrer Patenschule in Kenia. Die Klasse 7b pflegt seit drei Jahren dieses außergewöhnliche Projekt, das durch das Schwarzenberger Ehepaar Elke und Manfred Seifert angeschoben wurde.

Engagiertes Ehepaar

Seiferts sind regelmäßig im afrikanischen Land, weil Tochter und Schwiegersohn dort zuhause sind. Sie kennen die Nöte, Sorgen und Probleme besser als jeder anderer. Daher war es ihnen ein Herzensbedürfnis, die Patenschaft zwischen der Stadtschülern und einer kenianischen Armenschule anzuschieben.

Als die Seiferts im Februar erneut in Afrika waren, hatten sie nach eigener Aussage wieder kiloweise Spendengepäck dabei. Zudem hatten die Schüler Geld gesammelt, um die Armenschule zu unterstützen, die von Bernd Avermann ins Leben gerufen wurde.

Von einem Teil des Geldes kauften die Seiferts Bananen. "Seit diesem Jahr ist es finanziell ja nicht möglich, den kenianischen Schülern jeden Mittag ein Essen zu geben", sagt Elke Seifert. Deshalb wollte man mit den Bananen zumindest ein bisschen den Hunger stillen.

Und das sagen die Schüler

Marc Schubert (13) aus Schwarzenberg hörte den Berichten der Seiferts gut zu: "Es wäre schön, wenn noch mehr Leute spenden würden", sagt der Junge. Janine Hähnert aus Crandorf findet die Patenschaft, die ihre Klasse vor drei Jahren übernommen hat gut: "Ich erinnere mich noch, als ich den ersten Brief geschrieben habe, ganz viele Smileys gemalt habe."

In jedem Jahr spende die Klasse für unterschiedliche Dinge: So gingen bereits Radiergummis, Bleistifte und Bananen mit den Seiferts gemeinsam auf die Reise nach Afrika. "Ich wusste nur durch die Nachrichten, dass die Menschen arm sind und eine andere Hautfarbe haben", sagt Fabian Gühne aus Raschau. Erst durch die Patenschaft habe er mehr über das Land erfahren.