Seht euch die wahre Botschaft an

Kunst Bergmännische Krippe wurde in Sankt Annen vorgestellt

Zum ersten mal trafen am Sonntag in der Annaberger St. Annenkirche alle Kunstwerke der Bergmännischen Krippe, ihre "Macher", Vorbilder für die Figuren und die Sponsoren zusammen. Zum Bergmannsadvent in Sankt Annen wurde die Weihnachtsgeschichte wahr. Eine Geschichte die vom Jesuskind und den Annaberger Handwerkern handelt, die mit der Bergmännischen Krippe wieder auferstanden sind und in der Bergkirche St. Marien ihr Zuhause haben. Das Kunstprojekt wurde von den erzgebirgischen Holzbildhauern Dietmar Lang, Ronny Tschierske, Jesko Lange, Robby Schubert und Friedhelm Schelter in seiner Gesamtheit erschaffen. Kunstmaler Günter Kreher erweckte die Figuren durch seine farbliche Gestaltung zum Leben. Am Sonntag kam die letzte Figur dazu. Es ist ein Fleischer, erschaffen von Ronny Tschierske. Er sagte: "Als wir vor 15 Jahren mit der Krippe begonnen haben, war nicht klar ob wir das überhaupt schaffen. Dann kamen die Leute und erzählten Geschichten über den Menschen, der hinter jeder Skulptur steht. Das hat richtig Spaß gemacht und hat mich immer wieder inspiriert." Wichtig ist jedoch allen beteiligten Künstlern: Sie wollen die wahre Botschaft von Weihnachten in die Welt hinaustragen. "Vielen ist die eigentliche Botschaft kaum noch bewusst. Sie kennen Rudolph das Rentier, Handys und Computer unterm Weihnachtsbaum. Doch kaum einer weiß, was Weihnachtsfreude wirklich bedeutet. Die Darstellung der Menschwerdung Gottes gibt uns viel mehr. Und genau das soll die Bergmännische Krippe ausdrücken. Geht mit euren Kindern in die Bergkirche und erzählt ihnen, was es damit auf sich hat", rief Friedhelm Schelter auf. Seit Montag sind nun alle Figuren wieder in St. Marien und wer ein kleines Stück Frieden im Herzen sucht, der sollte sich diese Weihnachtsgeschichte unbedingt anschauen.