Seifenkisten rollen trotz Regen

Kirmes Weißbacher feiern drei Tage lang - Wetter war eher durchwachsen

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Kurz vor dem Rennen in Weißbach waren alle Seifenkisten auf einmal zu erleben, als sie in Kolonne am Seil hinauf zum Start gezogen wurden. Foto: A. Bauer

Weißbach. Vom Regen haben sich die Weißbacher und ihre Besucher nicht beeindrucken lassen. "Das Wetter war Mist, aber die Stimmung war super", sagt Ortsvorsteher Günter Müller über die Kirmes, die sich trotz der nasskalten Witterung als voller Erfolg erwiesen hat.

Bis zu 200 Besucher tummelten sich drei Tage lang im Festzelt, in dem unter anderem der Fanfarenzug Grünhainichen sowie die Ehrenfriedersdorfer Blasmusikanten für Stimmung sorgten. Unterhaltung wurde aber auch von Lokalmatadoren geboten. So hatte sich beispielsweise die Kita "Knirpsenland" einen bunten Auftritt einfallen lassen, der ebenso gut ankam wie eine Modenschau.

Trotz des Wetters wurde gekickt

Während ein Bauchredner die Lachmuskeln des Publikums beanspruchte, kam es beim traditionellen Fußball-Turnier auf die Beinkraft an. Der Sieg ging letztlich an die Hobby-Kicker aus dem Oberdorf, die sich vom Wetter ebenso wenig beeindrucken ließen wie die Teilnehmer des Seifenkisten-Rennens. Elf hart gesottene Piloten schrieben sich am Sonntagvormittag in die Teilnehmerliste ein. "Das Schöne ist, dass immer ein bunter Mix aus Leuten dabei ist", sagt Organisator Matthias Thum vom Heimatverein.

Seifenkisten kamen von überall her

Von neun bis 79 reichte die Altersspanne der Teilnehmer - und ausgerechnet der älteste von ihnen durfte sich am Ende über den Sieg freuen. Klaus Reißmann aus Ottendorf-Okrilla, der zusammen mit dem anderen Oldie Dieter Girschig aus Dresden-Weixdorf das Team Ikarus bildete, erhielt am Ende die Siegertrophäe. Beide hatten für die 400 Meter lange Strecke 1:33 Minuten gebraucht.

Normalerweise kommt es darauf an, dass ein einziger Pilot den Kurs möglichst zweimal in der gleichen Zeit bewältigt. "Aber aufgrund des Regens konnten wir diesmal nur einen der zwei geplanten Läufe austragen", erklärt Thum. Doch auch so weckte das Gaudi-Rennen, das zum vierten Mal ausgetragen wurde, bei den Teilnehmern große Begeisterung.



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