Seifert ist 100 Tage im Amt

Kommunales Stadt Schneeberg will Sparkurs einschlagen

Es sind jetzt am Mittwoch genau 100 Tage, das Ingo Seifert, der neue Bürgermeister von Schneeberg im Amt ist. "Bürgermeister ist ein sehr schönes Amt und wie in vielen anderen Berufen mit Leitungsfunktion auch, gibt es Höhen und Tiefen. Es gibt Dinge, die leicht fallen und auch Dinge, die einem Schwierigkeiten bereiten", sagt er. In der Bergstadt gibt es einige Eckpfeiler. Da nimmt Seifert auch kein Blatt vor den Mund: "Die Schneeberger müssen sich die nächsten zwei bis drei Jahre darauf einrichten, dass die Stadt einen Sparkurs einschlagen wird." Er erklärt auch warum: "Wenn wir so weiter machen wie bisher, könnten wir über kurz oder lang in eine kritische Situation geraten."

Wenn man das verhindern wolle, müsse man die Weichen jetzt stellen und viele Dinge hinterfragen. Man könne beispielsweise nicht unbegrenzt, aus den Rücklagen der Stadt, finanzielle Mittel für geförderte Projekte zuschießen. Ein gewisses Polster brauche die Stadt. Seifert spricht von einer Fehlentwicklung in den letzten Jahren, die man hausintern gerade analysiere. Man müsse überlegen, wie Projekte realisierbar sind, ohne Rücklagen angreifen zu müssen.