Seiffen plant sein Wintermärchen

Wettbewerb Erzgebirger vertreten den Freistaat

Das Bergdorf im Erzgebirge vertritt den gesamten Freistaat Sachsen beim MDR-Wintermärchen. Dabei handelt es sich um einen Schneeskulpturenwettbewerb des Mitteldeutschen Rundfunks. Die Erbauer der schönsten Skulpturen gewinnen den Wettstreit. Die Entscheidung fällt das Publikum per Abstimmung. Seiffens Kontrahenten sind Elbingerode in Sachsen-Anhalt und Lauscha in Thüringen. In Seiffen haben die Vereine die Organisation sowie die Logistik des Festes übernommen. Dazu sind bereits vor Wochen Arbeitsgruppen gebildet worden. Jeder hat seine Aufgaben. Tino Günther ist für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. "Wir sehen das Wintermärchen zum einen als Chance für ein wunderbares Vereinsfest. Außerdem soll es den Ort und die Wintersportregion bekannter machen", sagte er. Das Ziel ist übrigens klar gesetzt. "Wir wollen das Ding gewinnen", versicherte der Handwerksmeister. Die finanzielle Rückendeckung erfolgt durch die Gemeinde Seiffen. Die Fete steigt am 13. Februar ab 10 Uhr auf dem Museumsparkplatz in der Hauptstraße. Danach haben die Vereine vier ganze Stunden Zeit für den Bau der Skulpturen. Erste Ideen gibt es bereits. So soll unter anderem die Kirche als Wahrzeichen des Ortes eine entscheidende Rolle spielen. "Mehr verraten wir aus taktischen Gründen noch nicht", so der Seiffener. Bereits sichtbar ist das Maskottchen des Wintermärchens. Der nach dem Erbauer des Gotteshaus benannte Schneemann Herr Reuther ist an den Ortseingängen aufgebaut.

Wer die Seiffener beim MDR-Wintermärchen unterstützen will, kann vom 15. bis zum 19. Februar unter der Rufnummer 01371011003 (14 Cent pro Anruf, Mobil möglicherweise teurer) für die Erzgebirger abstimmen.