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Seiffen: Vater und Sohn kehren an alten Platz zurück

Tradition Stiftung will künstlerische Aufwertung ihres Heimatortes

Seiffen. 

Seiffen. Die Stiftung Walter K. Werner möchte Seiffen künstlerisch weiter aufwerten. Dazu sollen unter anderem Skulpturen an verschiedenen Stellen im Ort von verdienstvollen Kunsthandwerkern künden oder verschiedene Lebenssituationen aus dem Alltag oder der Heiligen Schrift nachstellen.

Der erste Schritt ist gemacht

Vergangene Woche hat Werner Isenschmid aus Herrnhut die biblische Szene von der Rückkehr des verlorenen Sohnes in Lebensgröße aus einem Eichenstamm gefertigt. Der Vater steht fest und aufrecht wie ein Fels in der Brandung. Sein Sohn schmiegt sich Schutz suchend und dankbar an ihn. Er fühlt sich zu Hause. Die Szene passt, da ist sich Wolfgang Werner von der Stiftung sicher, bestens in die heutige Zeit. Schließlich haben viele junge Leute die Region verlassen. "Wir brauchen sie wieder hier", so der Seiffener.

Werner Isenschmid nutzte neben der Kettensäge auch verschiedene Schnitzeisen. Eine vergleichbare Figur stand seit 2011 zwischen Kirche und Rathaus. Der Stumpf eines gefällten Ahorns wurde damals entsprechend umgestaltet.

Ein Nachfolger soll her

Mittlerweile ist das Holz stark verfault und die Skulptur nicht mehr ansehnlich. Christian, Wolfgang und Siegfried Werner entschieden sich über die Stiftung einen Nachfolger zu finanzieren. Er soll schon bald in der Nähe des alten Standorts aufgestellt werden. Was nach dieser ersten Skulptur kommt, bleibt vorerst ungewiss. Die Werners hoffen auf finanzielle Unterstützung für weitere Skulpturen, die dann ihren Platz in Seiffen bekommen. Angefertigt werden könnten diese auch von Künstlern aus dem Ort.



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