Seiffener Räuchervirologe schießt durch die Decke

Advent 2.000 Bestellungen am ersten Tag und riesiges Medienecho

Seiffen. 

Seiffen. Die Erzgebirger sind dafür bekannt, dass sie nie den Kopf in den Sand stecken. Das gilt auch und gerade für schlechte Zeiten. Die Spielwarenmacher Günther bekämpfen die Krise mit dem Krisenbekämpfer selbst, wie der Inhaber des weit über 100 Jahre alten Familienunternehmens erklärte. Der neue Räuchervirologe ähnelt verblüffend dem in allen Medien präsenten Christian Drosten. Allerdings sei die Ähnlichkeit rein zufällig wie der Handwerksmeister versichert.

Mit dem Mundschutz im Gesicht erfüllt die Figur im weißen Kittel alle Hygienevorschriften. Klar, dass er da keine Pfeife raucht. Der Virologe qualmt aus dem Kopf. "Schließlich machen sich die Virologen einen Kopf darüber, wie sie dem Virus beikommen können" begründet das Tino Günther.

Seit der Prototyp schienen ist, geben sich Medienvertreter aller Sparten bei den Günthers buchstäblich die Klinke in die Hand. Der neuste Streich der kreativen Erzgebirger hat eingeschlagen wie eine Bombe. Bereits am ersten Tag sind über 2.000 Bestellungen eingegangen und es werden täglich mehr. "Damit hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht gerechnet, und wer mich kennt, weiß, dass ich kühn träume", so der Seiffener. Die aktuelle Nullserie beläuft sich auf 15 Stück. Damit wird erst einmal begonnen. Sie ist dazu da, um Produktionsfehler im Ablauf auszumerzen. Erst danach beginnt die Serienproduktion. "Wer die Figur bestellt, bekommt sie auch geliefert", betont Tino Günther. Der erste Räucher-Virologe geht demnächst auf die Reise nach Berlin. Die Nummer Eins bekommt die Familie, die die Facebook-Fan-Seite "Sehnsuchtsort im Weihnachtsland" ins Leben gegründet hat. Mehr unter www.spielwarenmacher-guenther.de.