Seiffnerin forscht zur Schwartenbergbaude

Belletristik Helga Kaden recherchiert für ihren nächsten Roman

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Die Schwartenbergbaude, wie sie sich heute präsentiert.Foto: Jan Görner

Seiffen. Helga Kaden schreibt wieder oder besser immer noch. Früher ließ sie gemeinsam mit ihrem Mann freien Lauf. Auch nach dem Tod ihres geliebten Heinz' wird die 82-Jährige nicht müde. Geschichten für Kinder wie "Maxe und der Waldgeist Willi" oder Romane wie die "Beutetürkin", sie beschäftigt sich immer mit ihrer Heimat, dem Erzgebirge und den Menschen die hier lebten und leben. Derzeit recherchiert sie für ihren nächsten Roman. Näheres dazu verraten möchte sie jedoch nicht. Dabei stieß sie auf interessantes Faktum und forschte weiter nach.

Die Geschichte eines 90-jährigen Hauses

Die Schwartenbergbaude feiert ihren 90. Geburtstag. Am 31. Juli 1927 ist das Haus auf dem Schwartenberg seiner Bestimmung übergeben worden. "Die Idee, den kahlen Gipfel mit einer Baude zu zieren, bestand seit 1893", brachte Helga Kaden in Erfahrung. Er sollte die Region touristisch aufwerten. Dennoch dauerte es bis nach dem Ersten Weltkrieg, dass der Erzgebirgszweigverein hier oben ein Grundstück kaufte. Anregungen für das zu planende Haus holte sich der Verein vom Bärenstein. Dessen Gipfel verschönte damals schon eine Baude. Mit der Planung beauftragt worden ist der Chemnitzer Architekt Dr. Sievers. Heute beherbergt das Haus eine beliebte Gaststätte, die nach wie vor den Namen Schwartenbergbaude trägt.