Seit 25 Jahren gemeinsamer Gesang

Jubiläum Adorfer Frauenchor plant Konzert am 19. Mai

Adorf. 

Adorf. Nach der Wende, 1992 bis 1993, gab es für arbeitslose Frauen in Adorf eine von vielen Weiterbildungen. Eine der damaligen Lehrerinnen, Barbara Spindler aus Mittweida, begann mit interessierten Frauen, Lieder zu singen. Auch nach Ende des Lehrganges trafen sich die acht Sängerinnen - meist aus Adorf - weiter zum gemeinsamen Singen.

Am 10. Mai 1994 wurde mit 15 Frauen und ihrer Leiterin, eben Barbara Spindler, schließlich der Frauenchor Adorf gegründet. Ein zuverlässiger Begleiter am Keyboard war Ehegatte Prof. Spindler. Der Eintritt aller Chormitglieder in den Heimatverein Adorf erfolgte im Oktober 1994. In der Folgezeit nahm der Frauenchor das erste Mal 1998 am Frühlingsliedersingen der Chöre des ehemaligen Landkreises Stollberg teil.

Nach dem Ausscheiden der Initiatorin aus gesundheitlichen Gründen wurde nach einer neuen Chorleitung gesucht: Von Kathrina Kucera, der bekannten Chorleiterin, wurde Uta Loth aus Thalheim vermittelt. Sie begann am 1. März 2005 mit den Proben. Seit dieser Zeit trafen sich die Damen wöchentlich. Der Chor war mittlerweile auf 25 singende Frauen angewachsen, eine Mitgliedsstärke, die trotz Austritten aus Altersgründen auch heute noch aktuell ist.

Frauenchor ist gern auf Festen gesehen

Jährlich absolvierten die Frauen sieben bis zehn Auftritte, so zum Beispiel im Paletti-Park Lugau, in der ehemaligen Kulturfabrik Neukirchen, auf verschiedenen Weihnachtsmärkten, Vereinsfesten, in Pflegeheimen und zu privaten Jubiläen. "Wir sangen in den Kirchen zu Hohndorf, Niederwürschnitz, Zwönitz, Stollberg und Thalheim", erinnern sich die Mitglieder.

In diesem Jahr, am 19. Mai um 15 Uhr, feiern die Frauen nun schon "25 Jahre Frauenchor Adorf" mit einem Konzert in der Adorfer Kirche. Dieses wird gestaltet vom Kirchenchor Adorf unter Leitung von Kantorin Karin Liebelt, dem Kinderchor der Grundschule Neukirchen unter Leitung von Musiklehrerin Kerstin Pauksch und dem Frauenchor Adorf unter Leitung von Uta Loth.