Selbst Regen konnte die Biker nicht stoppen

Mountainbike In Gelobtlang gingen 424 Fahrer an den Start

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Einige der jungen Starter wurden auf der Strecke von ihren Eltern begleitet. Insgesamt kam die Premiere der Kids-Rennen sehr gut an. Foto: Andreas Bauer

Gelobtland. Nach der zweiten Auflage der Mirquidi Bike Challenge fällt das Fazit von Organisationsleiter Norman Schreiter positiv aus. "Mit 84 Kindern und 340 Erwachsenen waren die Rennen an beiden Tagen sehr gut besetzt", sagt der 27-jährige Marienberger über den Mountainbike-Marathon in Gelobtland, der auch bei den Fahrern sehr gut ankam.

"Von fast allen haben wir ein positives Feedback erhalten", so Schreiter. Auch das Wetter konnte diese Einschätzung nicht trüben, obwohl es sich diesmal von unterschiedlichen Seiten zeigte. Während der Nachwuchs am Samstag bei Sonnenschein fahren durfte, zogen tags darauf dunkle Wolken auf.

Das Wetter war nicht auf ihrer Seite

"Wir haben das volle Programm abbekommen", berichtet Schreiter, der im Vorjahr noch Glück gehabt hatte. Blieb die Veranstaltung damals gerade noch so von Unwettern verschont, so schlugen Gewitter und Starkregen diesmal in großem Umfang zu.

Gerade als die Teilnehmer des 30 Kilometer-Rennens auf die Strecke geschickt wurden, wurde es nass. Zwei Stunden lang fiel der Regen, sodass die Mountainbiker gegen Ende an einigen Stellen absteigen mussten.

Durch den Regen wurde das Rennen gefährlich

Zum Beispiel war das Feld im Zielbereich so schlammig, dass man einfach nicht mehr durchfahren konnte. Obwohl zwei Stürze etwas schwerere Verletzungen an Schulter beziehungsweise Bein verursachten und auch einige Fahrer entkräftet aufgab, erreichte der Großteil des Feldes das Ziel. Sieger auf der Königsdistanz (90 km) wurde Matthias Reinfried aus Dresden, der in 3:37 Stunden eine tolle Zeit fuhr.

Der Auer Markus Thiel (60 km) sowie Anton Albrecht (30 km) vom SSV Mounty Altenberg waren auf den beiden kürzeren Strecken erfolgreich. Viele strahlende Gesichter gab es auch in den Nachwuchs-Rennen, für die sich Norman Schreiter im kommenden Jahr noch mehr Teilnehmer erhofft.