Seltene Sternenfinsternis verfolgen

Phänomen Die Sternwarte in Schneeberg lädt ein und ist bestens für das Himmelereignis vorbereitet

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Mike Behnke vom Team der Sternwarte (li.) erklärt Jens Huschmann aus Schneeberg und Heidrun Schelle aus Heidenau die Funktionsweise eines Fernrohres. Foto: Ralf Wendland

Schneeberg. Ein außergewöhnliches Himmelsereignis lässt sich morgen gut beobachten: der Mond bedeckt den Aldebaran.

Ein solches Ereignisse ist sehr selten. Um diese Sternenfinsternis erfolgreich beobachten zu können, ist ein gutes Fernrohr nötig. Das Team der Sternwarte in Schneeberg steht in den Startlöchern und öffnet ab 17.30 Uhr die Türen zum Beobachtungsabend. Gegen 17.55 Uhr können Besucher dann das Ereignis mittels der Fernrohrtechnik in der Schneeberger Einrichtung gut verfolgen. Aldebaran ist der sehr helle Hauptstern im Sternbild Stier. Dieser verschwindet scheinbar am dunklen Rand des Mondes und gegen 18.55 Uhr wird er dann am hellen Rand des Mondes wieder sichtbar.

Die klaren und frostkalten Nächte des Februars sind im Allgemeinen ideal geeignet, um den winterlichen Sternenhimmel zu erkunden und in die Tiefen des Weltalls vorzudringen.