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Seltener Schwarzstorch zieht in Neudorf wieder Aufmerksamkeit auf sich

Natur Verbreitung im Erzgebirge besonders selten

Neudorf. 

Neudorf. Die seltene Schwarzstorchart hat auch in diesem Sommerhalbjahr die Region in und um Neudorf als Lebensraum auserkoren. Wie viele Vögel es genau aus dem Winterquartier in die Gebirgsregion gezogen hat, ist jedoch unklar. Denn anders als der Weißstorch lebt der Schwarzstorch im Verborgenen in alten, nicht zu dichten, reich strukturierten Laub- und Nadelwäldern mit Lichtungen und ist sehr scheu, anders als seine weißen Artgenossen, die sich mittlerweile an den Menschen gewöhnt haben. Nach wie vor sind Schwarzstörche, anders als Weißstörche, äußerst selten im Erzgebirge zu beobachten.

Umso interessanter, wenn sich der große Vogel mit seinen breiten Schwingen derzeit von Zeit zu Zeit hoch oben am Himmel erspähen lässt oder aber man entdeckt ihn, wie er sich am Bachlauf niedergelassen hat. Da das Tier vor allem in seichten Bachläufen jagt, kommt ihm die Sehma entgegen. Fließgewässer, Tümpel und Teiche sind sein idealer Lebensraum, hier fühlt er sich wohl. Jedoch sucht er keineswegs den Kontakt mit dem Menschen. Fühlt sich der Vogel in seinem Terrain gestört, macht er die Flatter. Und immer wieder ist es faszinierend zu beobachten, wie der große Vogel beispielsweise den Bachlauf ein Stück entlang stolziert oder majestätisch mit großer Flügelspannweite durch die Luft gleitet, um Beute zu erspähen. Er hat es dabei auf so ziemlich alles abgesehen, was im oder am Wasser kreucht und fleucht.

Kürzlich haben wir auch von einem Storchjungtier erfahren, welches sich auf der Terrasse einer Familie aus Cunersdorf eingefunden hat. 



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