Senioren können in Zschorlau bleiben

Neubau 7 Millionen flossen in den neuen Seniorenwohnpark

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Heimleiterin Rebekka Seidel und Vorstand Rainer Sonntag in einem der Wohnbereiche, wo jeweils eine eigene Küche eingerichtet ist. Foto: R. Wendland

Zschorlau . Der neue Seniorenwohnpark des Diakonischen Werkes Aue/Schwarzenberg in Zschorlau ist am 1. Februar an den Start gegangen - die Bewohner ziehen in den Neubau ein. Wie Heimleiterin Rebekka Seidel erklärt, sind die zehn Wohnungen im Betreuten Wohnen, die als Ein- und auch Zweiraumwohnungen konzipiert wurden, bereits belegt.

Im stationären Pflegebereich stehen im Gebäude 48 Pflegeplätze zur Verfügung. Diese sind auf vier Wohnbereiche verteilt. Und in jedem dieser Bereiche gibt es eine separate Küche, die von den Bewohnern genutzt werden kann. Außerdem gibt es in jedem Bereich eine Wäscherei. Ein extra Demenz-Bereich ist im Seniorenwohnpark nicht vorgesehen. Allerdings wird im Außenbereich ein Demenzgarten angelegt.

Rund 7 Millionen Euro wurden fürs Projekt investiert. Wie Vorstand Rainer Sonntag erklärt, ist Zschorlau für die Diakonie die siebente stationäre Pflegeeinrichtung. Der Bedarf sei hoch gerade auch in Zschorlau. Für den Standort mitten im Ort habe man sich bewusst entschieden. So können die Menschen in Zschorlau wohnen bleiben, was der Wunsch vieler sei.

Ein Pluspunkt: im Seniorenwohnpark ist eine Arztpraxis integriert. Das Medizinische Versorgungszentrum, was dort angesiedelt ist, wird vom Helios Klinikum Aue betrieben. Zwei Ärzte sollen dort künftig ihre Sprechstunden halten und das nicht nur für Bewohner. Auch aus der Bevölkerungen können Patienten in die Sprechstunde kommen. Man trägt so dazu bei, die medizinische Versorgung im Ort sicherzustellen.