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Sensation im Zoo der Minis: erstmalig Pfaufasan-Kücken geschlüpft

Freizeit Die Palawan Pfaufasane in Aue haben ihr erstes Jungtier ausgebrütet

Aue. 

Aue. Nach vielen erfolglosen Brutversuchen haben die beiden Palawan Pfaufasane Mutter Sulu (4 Jahre) und Vater Saphir (5 Jahre) im Zoo der Minis in Aue erstmalig ein Küken ausgebrütet. Der Grund: Pfaufasane sind sehr scheu, sie müssen aufwendig gefüttert werden und man muss erstmal ein Paar finden, das sich versteht. Das Geschlecht des Kleinen ist noch unbekannt.

 

Eine bedrohte Art

 

Das Junge ist vor einer Woche geschlüpft und gehört nicht nur zu den kleinsten und schönsten, sondern auch zu einer der seltensten Fasanarten der Welt. Die Zucht gelingt in Zoos nur ganz selten. In Deutschland gibt es nur zehn Zoos, die Pfaufasane halten. Davon züchten gelegentlich nur drei Stück.

Palawan-Pfaufasane sind in ihrem natürlichen Lebensraum bedroht. Die Rote Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) klassifiziert die Art als "gefährdet" (vulnerable). Sie kommt einzig und allen auf der philippinischen Insel Palawan vor, auf der ihr Lebensraum durch illegalen Holzeinschlag und die Erschließung von Minen immer weiter schrumpft. Für den Palawan-Pfaufasan existiert ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP), das vom Zoo Jersey in England koordiniert wird.



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