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Sie liefert ein starkes Debüt auf nationaler Ebene

Ringen Ringerin vom Zschopauer RV gewinnt in Warnemünde Silber

Zschopau. 

Zschopau. Ein starker Einstand ist Ringerin Naemi Leistner vom Zschopauer RV Wildeck 95 auf nationaler Ebene gelungen. Von ihrer ersten Deutschen Meisterschaft kehrte die 13-Jährige mit einer Silbermedaille heim.

In Warnemünde, wo die Athletin bei den Schülerinnen in der Gewichtsklasse bis 42 Kilogramm an den Start ging, war ihr kaum Nervosität anzumerken. Dafür zeigte die junge Erzgebirgerin eine enorme Vielseitigkeit. "Naemi ist für ihre Gegnerinnen schwer auszurechnen, weil sie viele verschiedene Techniken beherrscht. Im Training ist sie immer sehr wissbegierig", erklärt der Zschopauer Trainer Jens Hübner.

Eine Silbermedaille und der sächsische Sieg in der Landeswertung

Meistens beginnt alles mit einem Beinangriff, da im weiblichen Bereich stets im Freistil gerungen wird. Hat die ZRV-Kämpferin einmal die Offensive ergriffen, gibt es laut Hübner viele Möglichkeiten. Auch in Warnemünde kam sie beispielsweise mit Griffen wie Einsteiger, Zange und Spindel zum Erfolg. Zwar lag sie im Auftaktkampf zunächst 0:2 zurück, doch machte Naemi daraus einen 14:2-Sieg.

Danach konnte sie auch ihre Dauerrivalin Cassidy Richter aus Thalheim klar bezwingen. In der Vorrunde folgten zwei weitere Siege, sodass die Zschopauerin um Gold kämpfen durfte. "Im Finale fand sie dann aber nicht zu ihrem Kampfstil", erklärt Hübner, warum sein Schützling mit 2:8 gegen eine Starterin aus Frankfurt/Oder verlor. Der ersten Enttäuschung folgte bald der Stolz auf die Silbermedaille und die Freude über den sächsischen Sieg in der Landeswertung.



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