Sie weiß, wie es um Unternehmen im Erzgebirge bestellt ist

Wirtschaft Erzgebirge hat Vorteile gegenüber Ballungsräumen

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Peggy Kreller ist im Projektmanagement des Regionalmanagements Erzgebirge. Foto: Ralf Wendland

Die Wirtschaftsförderung im Erzgebirge sei gut aufgestellt, sagt Peggy Kreller vom Regionalmanagement Erzgebirge. "Die verlängerte Werkbank hat sich in den letzten Jahren bereinigt. Nach der Wende war es oft so, dass Unternehmer gekommen sind, Fördermittel abgegriffen haben und wieder gegangen sind", sagt sie.

Unternehmen halten sich besser

Mit den heutigen Unternehmen habe man einen Bestand, der die Sicherheit bietet, dass die Firmen auch in den nächsten zehn Jahren existieren werden, so Kreller. Das sei ein Vorteil im Vergleich zu anderen Regionen, wo das oftmals nicht so der Fall ist.

Die Gefahr, dass von Konzernen die Schließung von Standorten beschlossen wird, sei geringer im Erzgebirge. Eben weil es viele kleine und flexible Unternehmen gibt. Man wisse, das eine Menge an Kreativität und Innovation in den Unternehmen steckt. Der Vorteil im Erzgebirge sei unter anderem, so Kreller, dass die im Vergleich zu den Ballungszentren die Lebenshaltungskosten geringer sind. Die Anpassung des Lohn-Niveaus sei ein schwieriges Thema: "Der Mindestlohn war auf jeden Fall richtig und auch wichtig. Da hat es einen Ruck gegeben.

Es gibt Kennzahlen zum verfügbaren Einkommen von Arbeitnehmern, da liegt der Erzgebirgskreis mittlerweile nicht mehr ganz hinten." In dem Punkt stehe man besser da als Dresden oder auch Leipzig.