Sieg für Julia Taubitz auf ihrer Heimbahn in Altenberg

Sport Rennrodel-Weltcup machte im Osterzgebirge Station

Altenberg. 

Altenberg. Sie hatte es im Vorfeld als klares Ziel formuliert und hielt Wort: Mit ihrem Sieg beim Viessmann Rennrodel-Weltcup von Altenberg feierte Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) ihren ersten Triumph auf ihrer Heimbahn. Die 23-Jährige aus Annaberg-Buchholz fuhr im ENSO-Eiskanal zweimal Laufbestzeit und konnte mit 118,46 bzw. 118,11 Stundenkilometern zweimal die höchste Spitzengeschwindigkeit für sich verbuchen.

Nur noch zwei Punkte auf Platz Eins

Beim insgesamt fünften Weltcup-Sieg ihrer Karriere verwies sie Tatyana Ivanova deutlich auf Platz zwei. Damit liegt die Russin im Gesamtweltcup nach sechs von zwölf Saisonrennen nur noch zwei Punkte vor Julia Taubitz. Christian Fritzsch aus Kleinrückerswalde war begeistert: "Julia ist einen Lauf wie den anderen gefahren und hat verdient gewonnen. Es war ein riesen Erlebnis für meine Frau Annette und mich, bei ihrem ersten Sieg auf ihrer Heimbahn dabei sei zu können." Die Geisingerin Jessica Tiebel (RRC Altenberg) kam nach einem fehlerhaften ersten Lauf am Ende auf Position zwölf.

Silber für das deutsche Team

Beim abschließenden Rennen zum Viessmann Team-Staffel-Weltcup stellten Tatyana Ivanova, Semen Pavlichenko und das Doppel Aleksandr Denisev und Vladislav Antonov einen neuen Bahnrekord auf und sicherten sich damit den Weltcup-Sieg im Eiskanal von Altenberg. Die deutsche Auswahl verpasste den Goldrang nur knapp. Julia Taubitz, Felix Loch und das Doppel Toni Eggert und Sascha Benecken waren am Ende nur 13 Tausendstelsekunden langsamer als die Sieger.