Simulationen sollen vorbeugen

Verkehrswacht "Aktion Junge Fahrer" will für Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren

Marienberg . Gerade für Menschen, die gerade erst den Führerschein erlangt haben, ist es mitunter schwierig, gefährliche Situationen im Straßenverkehr richtig einzuschätzen. Von der Deutschen Verkehrswacht wurde daher die "Aktion junge Fahrer" ins Leben gerufen, bei der solche Gefahrensituationen simuliert werden. Auch die Gebietsverkehrswacht "Mittleres Erzgebirge" engagiert sich auf diesem Gebiet und erwartet zur nächsten öffentlichen Veranstaltung am Samstag im Marienberger Autohaus Schwarz von 10 bis 16 Uhr zahlreiche Besucher.

"Wir wollen die Jugend für solche Themen sensibilisieren und sie unter anderem motivieren, sich anzuschnallen", sagt Organisator Stephan Heiße. Er und seine Helfer bauen dabei wieder auf den sogenannten Gurtschlitten - ein Sitz, der auf 30 km/h beschleunigt und dann urplötzlich stehen bleibt. So wird ein Aufprall simuliert, der für die angeschnallten Teilnehmer ohne Gurt schwerwiegende Folgen haben könnte. Mit solch spektakulären Hilfsmitteln wird ein erlebnisorientiertes Lernen angestrebt. Ein weiteres Beispiel dafür ist der Motorradsimulator. "Vor einem Bildschirm sitzend, werden dabei die Gesetze der Schwerkraft deutlich spürbar", erläutert Heiße.

Bei zahlreichen Veranstaltungen in der Vergangenheit wurde die Erfahrung gemacht, dass die vorbeugende Erziehung bei den jungen Teilnehmern Wirkung zeigt. Daher werden solche Aktionen möglichst oft durchgeführt. Auch im Vorfeld der Enduro-Veranstaltung "Rund um Zschopau" soll Aufmerksamkeit geweckt werden. So unterstützen die regionalen Vertreter die Landesverkehrswacht am Freitag von 17 bis 22 Uhr bei einer Aktion am alten Zschopauer MZ-Werk.