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Sachsen

Skeleton: Bundestrainer Christian Baude nominiert Weltcup-Team

Skeleton Enttäuschung bei Axel Jungk-Fans

Hohndorf. 

Hohndorf. Wenn die Skeletonis am 20. November im lettischen Sigulda in den Weltcup starten, wird man einen Sportler vergeblich suchen. Nach den Deutschen Meisterschaften und dem letzten Selektionsrennen der Skeletonfahrer in der Eisarena von Winterberg vom vergangenen Wochenende hat Bundestrainer Christian Baude in Absprache mit dem Trainerstab das Team für die neue Weltcup-Saison nominiert. Lediglich die Einzelweltmeister der Vorsaison, Tina Hermann (WSV Königssee) und Christopher Grotheer (BRC Thüringen), standen bereits vorher fest.

Demnach haben sich neben der amtierenden Weltmeisterin Tina Hermann bei den Damen Hannah Neise (BRC Winterberg) und Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland), Weltcup-Gesamtsiegerin des Vorjahres, für den Weltcup-Einsatz qualifiziert. Die JWM-Dritte von 2020, Hannah Neise, überzeugte in allen vier Selektionsrennen und gibt in Lettland ihr Weltcupdebüt. Bei den Herren wurden neben dem amtierenden Weltmeister Christopher Grotheer, Felix Keisinger (WSV Königssee) und der frisch gebackene Deutsche Meister Alexander Gassner (BSC Winterberg) für den Weltcup nominiert. Dagegen wird der Vize-Weltmeister der letzten Saison, Axel Jungk (BSC Sachsen Oberbärenburg), der sich seit 2008 vollkommen dem Skeletonsport unterordnet, zunächst mit Kilian von Schleinitz (WSV Königssee) und Felix Seibel (BRC Hallenberg) im Intercontinental Cup starten. Die Entscheidung können die enttäuschten Fans nicht nachvollziehen, sie ist beinahe wie ein Schlag in die Magengrube für seine Anhänger. Hohndorfer gehört seit 2014 ununterbrochen mit seiner Erfahrung zur deutschen Weltcupmannschaft. Bleibt zu hoffen, dass Axel Jungk bis zu den Weltmeisterschaften in Altenberg zu alter Form zurückfindet.