Skeleton-EM: Hohndorfer Axel Jungk holt Bronze

Innsbruck

Axel Jungk aus Hohndorf fuhr vor zahlreichen Fans erstmals in seiner Karriere im Weltcup auf seiner Heimbahn in Altenberg im Januar 2017 aufs Podest. Foto: Thomas Fritzsch

Hohndorf. Skeleton-Athlet Martins Dukurs aus Lettland hat sein goldenes Weltcup-Jubiläum mit dem Gewinn des EM-Titels gekrönt: Beim BMW IBSF Weltcup in Innsbruck gewann am Freitag der Skeleton-Athlet aus Lettland sein insgesamt 50. Weltcup-Rennen und feierte bei der gleichzeitigen EM-Wertung den neunten Titel in Folge seit 2010.

Den zweiten Platz in der Weltcup-Wertung von Innsbruck sicherte sich Sungbin Yun aus Korea (0,15 Sekunden zurück) vor Junioren-Weltmeister Nikita Tregubov aus Russland (0,49 Sekunden zurück), der damit EM-Silber gewann. Vize-Weltmeister 2017 Axel Jungk aus Hohndorf sicherte sich mit Weltcup-Rang vier EM-Bronze.

Nächste Woche findet Deutsche Meisterschaft in Winterberg statt

Derzeit rangiert Axel Jungk im Weltcup auf Gesamtplatz 4 als bester Deutscher - Lake Placid (Platz 4), Park City (Platz 3), im kanadischen Whistler (Platz 9) in Winterberg (6. Platz) und in Innsbruck Platz 4). Damit hat er das Ticket für die XXIII. Olympischen Winterspielen im koreanischen Pyeong Chang vom 9. bis 25. Feb 2018 bereits in der Tasche.

Vom 20. bis 23. Dezember findet in Winterberg die Deutsche Meisterschaft im Skeleton statt. Bei einem Blick auf die Statistik wird offenbar, dass Axel Jungk in Altenberg im Jahr 2010 bei seinem Einstand in den Skeletonsport schon einmal Vize-Meister wurde. Fünf Jahre später holte er Silber in Winterberg, Gold wurde es 2016 auf seiner Heimbahn in Altenberg, wo zwischen dem 1. und 7. Januar der nächste Weltcup ansteht.