Skeleton-Fahrer aus Hohndorf bricht zuversichtlich nach Südkorea auf

Sport Fanclub plant Public Viewing für Olympia

skeleton-fahrer-aus-hohndorf-bricht-zuversichtlich-nach-suedkorea-auf
In der Hohndorfer Turnhalle, wo der Fanclub von Axel Jungk (2. v. r.) seinem Idol schon mal einen großen Empfang bereitete, ist nun ein Public Viewing geplant. Foto: Andreas Bauer

Hohndorf. Mit großer Zuversicht bricht Axel Jungk an diesem Samstag zu den Olympischen Winter-Spielen nach Pyeongchang auf. Wenn der Flieger in Frankfurt/Main abhebt, hat der Skeleton-Sportler aus Hohndorf sein Gepäck sowie jede Menge Selbstvertrauen an Bord. Getankt hat er dieses, als er in Königssee kürzlich den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere feiern konnte.

Der 26-Jährige zeigt sich sehr zuversichtlich

An diesen Erfolg will er nun bei Olympia anknüpfen. "Ich bin mir sicher, eine Medaille ist möglich", sagt der 26-Jährige, ohne sich dabei zu sehr unter Druck zu setzen: "So etwas kann man nicht erzwingen." Dennoch ist Jungk guter Dinge, zum Beispiel weil er mit der Bahn in Südkorea gut zurechtkommt.

"Ich weiß genau, wie sie aussieht und was ich machen muss", erklärt der Erzgebirger, der sich außerdem auf die Unterstützung von Familienangehörigen und Fans verlassen kann. Diese planen in der Nacht zum 16. Februar ein Public Viewing in der Hohndorfer Turnhalle. Dann finden die entscheidenden Läufe der Skeleton-Herren ab 1.30 Uhr statt.

Außerdem soll Jungk eine Unterhose mit dem Superhelden Flash Glück bringen, die er von seiner Freundin geschenkt bekommen hat. "Sie hilft", sagt der 26-Jährige.