Skeleton-Oldie aus dem Erzgebirge will es bei Olympia allen zeigen

Trotz seiner 34 Jahre ist Axel Jungk für den Höhepunkt in Italien guter Dinge.

Hohndorf

Diese Woche ist es soweit. Am Donnerstag und Freitag kämpft Skeletoni Axel Jungk aus dem erzgebirgischen Hohndorf um seine zweite Olympia-Medaille. Nachdem er 2022 bei den Spielen in Peking Silber gewonnen hatte, würde der 34-Jährige nun gern in Italien erneut den Sprung aufs Podest schaffen. Zwar ist der Respekt vor der Konkurrenz groß. „Das Feld ist so stark wie nie zuvor“, sagt Jungk, der vielen Startern eine Medaille zutraut. Trotzdem ist die Zuversicht groß, selbst noch einmal für Furore zu sorgen. Gründe dafür gibt es mehrere.

Fanclub sorgt für Unterstützung

Da ist zum einen der Fanclub aus der Heimat, der den Erzgebirger auch in Cortina d‘Ampezzo lautstark unterstützen waren. Allen voran seine beiden Brüder Felix und Robert, die der Olympionike rund um den Jahreswechsel besuchte, um noch einmal in Ruhe Kraft zu tanken. Sportlich war da die Basis für den angestrebten Erfolg schon längst geschaffen, denn Axel Jungk ist so fit wie selten zuvor. Die Gesundheit ist der andere wichtige Grund, warum der Erzgebirger auch mit seinen 34 Jahren immer noch an den großen Erfolg auf internationaler Ebene glaubt. „Am Start bin ich sogar wieder schneller geworden“, sagt er.

Sportwissenschaftler gibt wichtige Tipps

Ein Grund für Jungks starke Form liegt darin, dass er seine chronischen Achillessehnenschmerzen nach zwei Jahren endlich in den Griff bekommen hat. Verantwortlich dafür war in erster Linie Sportwissenschaftler Dr. Tobias Alt, der ihm bei der Trainingssteuerung wichtige Tipps gab. „Wir haben das Laufbild verändert, das ist sehr komplex“, erklärt Axel Jungk, der inzwischen bei seiner Freundin Laura-Marie Schulte in Dortmund wohnt. Ob er dort auch die Zeit nach seiner Karriere verbringt, steht noch nicht fest. Dennoch ist ja nicht einmal klar, ob der einstige Junioren-Weltmeister nach Olympia überhaupt aufhört. „Momentan macht es mir riesigen Spaß“, betont der 34-Jährige, der daher mit noch mehr Elan auf die 1.745 Meter lange und mit 16 Kurven gespickte Olympia-Bahn geht, um dort vier optimale Läufe abzuliefern.

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