Skeleton- und Bob-Weltcup in Lake Placid

Wintersport Bobpilot Francesco Friedrich fährt noch nicht in der optimalen Spur

Sachsen. 

Sachsen. Bereits am vorhergehenden Wochenende machte der Skeleton- und Bob-Weltcup im US-amerikanischen Lake Placid Station. Nachdem sich Francesco Friedrich im Zweier einmal Platz 2 und am Folgetag den Sieg sicherte, ging es nun am 3. Adventswochenende in der Königsklasse, im Viererbob, um Weltcupsiege. Auf der WM-Bahn von 2021 in den USA gab jedoch diesmal kein Deutscher den Ton an. Der Kanadier Justin Kripps war beim Saisonauftakt der Viererkonkurrenz das Maß aller Dinge. Der Bobpilot konnte gleich zwei Weltcupsiege an einem Wochenende für sich verbuchen.

BSC-Oberbärenburg-Sportler auf Position 3

Doch auch die Deutschen verkauften sich nicht schlecht in Nordamerika. Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich fuhr mit seiner Crew, dem Niederlautersteiner Candy Bauer, Martin Grothkopp und Thorsten Margis, zeitgleich mit dem Stuttgarter Johannes Lochner auf Platz 4. Am zweiten Tag lagen beide Bobmannschaften nach dem 1. Lauf auf Podestkurs. Doch der Ausnahmepilot vom BSC Oberbärenburg leistete sich im Folgelauf eine Reihe von Patzern in der Bahn und fiel von Rang 2 einen Platz zurück. Er hatte am Ende drei Hundertstelsekunden Rückstand auf seinen Landsmann Johannes Lochner. Axel Jungk landete nach dem Auftaktsieg am ersten Wochenende nun auf Platz 4. In der Gesamtwertung rangiert der BSC-Oberbärenburg-Sportler nach den beiden Auftaktveranstaltungen auf Position 3.