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Ski-Alpine: Das große Ziel ist die FIS-Lizenz

Alpinski TuS-Sportler wollen sich weiterentwickeln

Zwönitz. 

Zwönitz. Beim TuS Zwönitz gibt es mit Sven Nebel und Niklas Kriegel zwei junge Männer, die lokal und bis auf Ebene des Deutschlandpokals im Ski-Alpin-Sport aktiv unterwegs sind. Doch diesen Winter sind sie kalt gestellt. Schon etwas enttäuscht sagt Kriegel: "Wir dürfen hier nicht trainieren, das ist leider so." Training ist zwar in Österreich möglich, allerdings nur für Sportler mit einer gültigen Lizenz des Internationalen Skiverbandes FIS. "Wir wollen den Schritt wagen und uns sportlich weiterentwickeln. Daher streben wir beide die FIS-Lizenz an, was uns dann auch die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen ermöglichen würde", so der 21-Jährige, der in Riesa Betriebswirtschaftslehre studiert:

"In der Vergangenheit waren wir schon ein paar Mal in Österreich, doch dort reicht es nur für Plätze im Mittelfeld, womit wir aber zufrieden sind. Da geht es um persönliche Zeiten und darum auf der Ebene mitzufahren, wo die Sportler stehen, gegen die man immer fährt." Der gleichaltrige Sven Nebel studiert in Jena Lehramt für die Fächer Geografie und Physik und ergänzt: "Bei Wettkämpfen, wo auch FIS-Fahrer dabei sind, ist die Konkurrenz natürlich stark." Podestplätze haben die Beiden schon einige eingefahren bei verschiedenen Wettkämpfe. Kriegel muss schmunzeln: "Wer von uns gerade des besseren Tag hat, der liegt eben vorn. Da wechseln wir uns immer mal ab."

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